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Das Kaiserschloss in Potsdam ist wieder schön

Sanierung vor Fertigstellung Das Kaiserschloss in Potsdam ist wieder schön

Prunkvoll und eindrucksvoll: Die Sanierung des Kaiserschlosses von Potsdam-Babelsberg ist nahezu abgeschlossen. Fast 10 Millionen Euro wurden in das Unesco-Weltkulturerbe investiert. Allerdings steht die Sanierung des Innenraums weiterhin an.

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Dietmar Wodke und Hartmut Dogerloh vor dem Kaiserschloss in Potsdam.
 

Quelle: Christel Köster

Potsdam.  Das Kaiserschloss von Potsdam-Babelsberg ist von außen fast wieder so eindrucksvoll wie einst. Die umfangreiche Sanierung und Restaurierung der äußeren Hülle - Dach, Fenster und Fassade - sei nahezu abgeschlossen, sagte der Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Hartmut Dorgerloh, am Donnerstag in Potsdam. Seit 2013 wurden nahezu zehn Millionen Euro in dem Unesco-Weltkulturerbe investiert. Etwa 50 Gewerke arbeiteten auf der Baustelle.

Die Sanierungsarbeiten sind so gut wie abgeschlossen

Das Kaiserschloss in Potsdam-Babelsberg ist Teil des Unesco-Weltkulturerbes. Zuletzt ist es umfangreich saniert und restauriert worden. Die Arbeiten an der Außenhülle sind inzwischen nahezu abgeschlossen. Zehn Millionen wurden dafür investiert. Wir haben uns das Schloss angesehen.

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„Es lohnt sich, in das Weltkulturerbe zu investieren“

Die einstige Sommerresidenz von Preußenkaiser Wilhelm I. und seiner Frau Augusta wird 2017 für eine Sonderausstellung zum Gartenkünstler Pückler geöffnet. Die Räume seien dann aber noch nicht restauriert, sagte Dorgerloh. Den finanziellen Aufwand für die Herrichtung im Inneren bezifferte er mit 30 Millionen Euro. „Der Beginn hängt davon ab, wie das Geld bereitsteht“, sagte er.

Die Sanierungsarbeiten sind so gut wie abgeschlossen

Die Sanierungsarbeiten sind so gut wie abgeschlossen.

Quelle: Köster

„Es lohnt sich, in das Weltkulturerbe zu investieren“, appellierte er in dem Zusammenhang an den Bund dafür, den 2016 auslaufenden Masterplan zur Rettung bedeutender Denkmäler fortzuführen. Mit weiterer finanzieller Unterstützung des Bundes werde gerechnet.

„Die Signale sind gut“, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). Die Schlösser und Gärten müssten auch für die kommenden Generationen bewahrt werden.

Weiterer Investitionsbedarf

Bis Ende 2016 stehen rund 155 Millionen Euro für die Preußen-Schätze bereit. Der Bund steuerte die Hälfte der Summe bei. Brandenburg gab 53 Millionen Euro und Berlin 24,5 Millionen Euro. Experten bezifferten den Investitionsbedarf an den maroden Denkmalen mit etwa 35 Millionen Euro.

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten betreut 800 Hektar Gartenanlagen, 30 Schlösser und 300 weitere Gebäude.

Von MAZonline und dpa

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