Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Der Tourismus in Oranienburg boomt

Volle Betten und Kassen Der Tourismus in Oranienburg boomt

Die Zusammenarbeit von Tourismusverein Oranienburg und Umland und der städtischen Tourismus und Kultur GmbH (TKO) trägt Früchte. Beide sprachen am Montag von einer äußerst erfreulichen Saison 2015.

Voriger Artikel
Prignitz hat beim Tourismus Luft nach oben
Nächster Artikel
Stiftung schließt Teil von Schloss Sanssouci

Teamwork zwischen TKO und Tourismusverein, die sich auszahlt: Touristinfo-Geschäftsführerin Yvonne Affeldt, TKO-Chef Jürgen Höhn und Tourismusvereinsvorsitzender, Andreas Steffen (v. l.)

Quelle: Foto: Enrico Kugler

Oranienburg. Auf eine gute Saison 2015 kann der Tourismusverein Oranienburg und Umland schon jetzt zurückblicken: Die durchschnittliche Bettenauslastung lag bis September bei 43,1 Prozent. Zum Vergleich: in Brandenburg liegt sie bei 34, im Ruppiner Seenland bei 37 Prozent, so Touristinfo-Geschäftsführerin Yvonne Affeldt.

Dabei sind in Oranienburg zehn Hotels mit mehr als zehn Betten gemeldet, die in die Statistik einfließen. Diese Hotels verfügen über eine Gesamtkapazität von 451 Betten. „Und in der Hauptsaison hatten wir schon Engpässe.“ Wurden 2014 in Oranienburg 61 118 Übernachtungen gebucht, so waren es in diesem Jahr bis Ende September bereits 51 325, „die Prognosen gehen von 65 000 bis Jahresende aus. Seit 2007 haben wir ein stetes Wachstum zu verzeichnen, damals waren in Oranienburg 37 000 Übernachtungen gebucht“, so Yvonna Affeldt. Zudem gibt es noch rund 30 Privatvermieter, die Ferienwohnungen über den Tourismusverein anbieten.
Bei einer Verweildauer der Gäste von durchschnittlich 1,6 Tagen, „ist Oranienburg prädestiniert für Kurztrips“. Vor allem seien immer mehr Radler bei schönem Wetter unterwegs und suchten dann spontan ein Quartier. Hier stoße man im Sommer an seine Grenzen. Neue Hotels oder Herbergen würden dringend gebraucht.

„Der Tourismus in Oranienburg ist ein beachtenswerter Wirtschaftsfaktor, der Geld bringt, Arbeitsplätze schafft und von dem die Stadtentwicklung profitiert“, so Vereinsvorsitzender Andreas Steffen. Wünschenswert sei, „dass der Tourismus auch ein Sprachrohr in der Politik bekommt“. So könnten Ideen zum Beispiel in Fachausschüssen vorgestellt und diskutiert werden.

Zuwächse gibt es auch bei der Zahl der Besucher im Schlosspark, in der Orangerie und vor allem aber am Schlosshafen. Machten per Oktober 2014 3897 Besucher dort fest, so sind es in diesem bereits 4135 „Seeleute“. Und auch der Wohnmobilstellplatz hat sich längst herumgesprochen und wird immer internationaler. Konsequenz: Bis zum Saisonstart 2016 soll der Platz, der bereits in diesem Jahr von 26 auf 36 Plätze aufgestockt worden war um weitere zehn erweitert.

Ein kräftiges Plus von 15 Prozent an Besuchern signalisierte auch Tierparkchef und Vereinsmitglied Horst Eichholz: Bisher kamen 2015 467 000 in den Park. Und 7840 Hunde tobten am Hundebadestrand, wie Eichholz betonte. Und auch der Turm sattelt trotz der Umbauarbeiten im Bad drauf: 560 000 Besucher 2015 – so die Prognose. Zu den Erfolgsgeschichten des Vereins mit seinen 250 Mitgliedern zählen 2015 ebenso der Regionalmarkt mit 13 000 Besuchern und 115 Ständen, das Orangefest und die Schlossparknacht.

Von Heike Bergt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Tourismus & Reisen
Aktuelle Reisekataloge
MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg