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Garten für die Königin der Blumen

Rosengarten Forst Garten für die Königin der Blumen

Rund 900 verschiedene Rosensorten blühen im Ostdeutschen Rosengarten in Forst (Lausitz). Sie sind so ausgewählt, dass vom Mai bis zum September ein üppiges Blütenmeer präsentiert werden kann. Selbst Schönheiten wie „Heidi Klum“ sind in Forst zu finden. Am 1. Mai startet der Garten in die neue Saison.

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Große Wasserspiele im Rosengarten Forst.

Quelle: Annette Schild

Forst (Lausitz). Manager Stefan Palm hat einen ganz außergewöhnlichen Arbeitsplatz. Eine Welt voller Düfte und Farben, in der Zehntausende Schönheiten um Aufmerksamkeit wetteifern. Palm ist der Parkmanager des Ostdeutschen Rosengartens in Forst (Lausitz). In der Parkanlage im Südosten Brandenburgs sind rund 900 verschiedene Rosensorten zu bewundern. Befragt nach seiner blühenden Favoritin, wehrt der Parkmanager lächelnd ab. Es gebe viele „lauschige Eckchen“ auf dem 17 Hektar großen Parkareal, aber im Rosengarten gehe es nicht um die einzelne Rose. „Uns kommt es auf das Zusammenspiel zwischen der Rose, der Gartenkunst, der Landschaft und Gestaltungselementen an“, erklärt der ausgebildete Gärtner im Garten- und Landschaftsbau.

„Heidi Klum“ in Forst

Obwohl – vielleicht geben ja die Namen der Rosen einen Hinweis darauf, wer die Schönste im ganzen Garten ist. Wer kann schon von sich behaupten, dass „Heidi Klum“ bei ihm im Garten steht? Die Forster können es jedenfalls: Heidi Klum ist eine Beetrose in sanftem Violett, das etwas ins Bläuliche geht.

Der Ostdeutsche Rosengarten besteht aus drei Bereichen. Das ist zum einen der eigentliche Rosenpark, in dem die meisten „Königinnen der Blumen“ wachsen. Zum anderen ist es der Wehrinselpark – eine Anlage im englischen Landschaftsstil mit einem altehrwürdigen Baumbestand. Hier ist auch der Dornröschenpark zu finden, der für Kinder angelegt ist. Und dann gibt es noch die Reisigwehrinsel: ein Ort der Ruhe und der Entspannung im Schatten uralter Bäume. Die Parkanlage soll „optisch ansprechend“ sein und so die Besucher erreichen, erklärt Palm.

Rosengartenfesttage am letzten Juniwochenende

Die Rosensorten sind in Forst so ausgewählt, dass vom Mai bis zum September ein üppiges Blütenmeer präsentiert werden kann. Am 1. Mai startet der Garten an der Neiße in die neue Saison. An diesem Tag erwarten die Besucher thematische Führungen, Rikscha-Fahrten, Musik, Pflanzenverkauf sowie Rosenspezialitäten, wie Juliane Gründel erklärt, die Leiterin des Eigenbetriebs Kultur, Tourismus und Marketing von Forst.

Ein Höhepunkt der Saison sind Gründel zufolge die Rosengartenfesttage, die traditionell am letzten Juniwochenende veranstaltet werden. Drei Tage lang – vom 24. bis zum 26. Juni – gibt es ein volles Programm mit Schnittrosenschau, romantischer Nacht der Tausend Lichter und Romantik-Park.

Erste Rosenschau vor mehr als 100 Jahren

Im Juni wird der Park übrigens 103 Jahre alt. Am 14. Juni 1913 eröffnete in Forst eine Rosen- und Gartenausstellung. Vier Monate später hatten 350 000 Menschen die Ausstellung besucht. Ein voller Erfolg. Noch im selben Jahr kaufte die Stadt die Rosenpflanzungen und sicherte damit ihren Bestand. Anfang 1914 stellt der „Verein deutscher Rosenfreunde“ das Gelände unter seinen Ehrenschutz. Das Areal erhielt den Namen, den es bis heute trägt: Ostdeutscher Rosengarten.

„Rosen über Rosen prägen das Bild der über 750-jährigen Rosenstadt und den schönsten Platz hat die ’Königin der Blumen’ im Ostdeutschen Rosengarten“, sagt Juliane Gründel heute.

Von Ute Sommer

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