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Golf-Club sorgt für freie Sicht

Pflegemaßnahmen am Seddiner See Golf-Club sorgt für freie Sicht

Am Wanderweg am Seddiner See auf der Golfplatzseite stehen Bänke, doch die Sicht auf den See war beschränkt. Das war auch MAZ-Lesern aufgefallen. Der Golf-Club schafft nun Sichtachsen und will auch weiterhin in die Landschaft investieren. Zum Beispiel gibt es da die Idee mit den Apfelbäumen.

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Wo ist der See? Wanderer sollen in Zukunft auch einen Blick aufs Gewässer erhaschen können.

Quelle: Claudia Krause

Wildenbruch. Am Nordufer des Seddiner Sees (Golfplatzseite) werden derzeit umfangreiche Arbeiten im Uferbereich des Sees bis in den Schilfgürtel hinein durchgeführt. Bäume, Sträucher und Schilf werden hier entfernt. „Bei diesen Maßnahmen handelt es sich um eine Niederwaldbewirtschaftung im Sinne des Waldgesetzes, begrenzt auf die Bereiche, in denen bereits früher Sichtachsen vorhanden waren, die mittlerweile aber wieder weitgehend zugewachsen sind bzw. waren“, erklärt Horst Schubert, Geschäftsführer des Golf- und Countryclubs Seddiner See (G&CCS) auf Nachfrage. Dieses Vorgehen sei bereits im vergangenen Jahr mit Vertretern des Amtes Michendorf, des Ortsbeirates Wildenbruch und der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises abgestimmt worden, so Schubert zur MAZ. Die Arbeitskosten dafür trage die Golfanlage. Der G&CCS hat fünf Bänke aufgestellt, die insgesamt rund 2000 gekostet haben.

MAZ-Leser hatten sich schon im Dezember gefragt, „welchen Sinn die am Weg aufgestellten Bänke machen, wenn man nur 10 Meter weit in Richtung See schauen kann und diesen gar nicht sieht“. Jetzt aber schließe sich offenbar der Kreis und es werden breite Sichtachsen angelegt.

Der Golfclub habe der Gemeinde Michendorf außerdem zugesagt, mehrmals im Sommer auf seine Kosten den Wanderweg zu mähen, damit dieser stets gut benutzbar ist. Auch das Projekt „Streuobstwiese“ wurde mit der Unteren Naturschutzbehörde, dem Amt Michendorf sowie dem Ortsbeirat Wildenbruch abgestimmt. So hat der Golfclub im vorigen Herbst insgesamt 40 Apfelbäume (alte Sorten) in der Nähe des Wanderwegs gepflanzt, als Ergänzung zu einigen dort noch vorhandenen alten Obstbäumen einer früheren Streuobstwiese gepflanzt, betont Schubert. Etwa 10  000 Euro habe das gekostet. Die Streuobstwiese gehört neben dem Bienen- und dem Steinkauz-Projekt zu den Beiträgen des Clubs zur ökologischen Aufwertung des Areals.

Von Claudia Krause

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