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Hingucker hinter Glas

Schüler gestalteten Schaufenster zu 800 Jahre Oranienburg Hingucker hinter Glas

Schüler des Georg-Mendheim-Oberstufenzentrums haben acht Schaufenster von Oranienburger Geschäften gestaltet, um damit auf das bevorstehende 800-jährige Jubiläum von Oranienburg aufmerksam zu machen. Zu beiderseitigem Nutzen. Sie lernten viel über die Geschichte von Oranienburg, konnten dekorieren, und die Händler haben Hingucker hinter Glas.

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Schüler mit Lehrerin und Stefan Wiesjahn (l.) von der Stadt im Geschäft von Werner Mundt.

Quelle: ENRICO KUGLER

Oranienburg. Dass in einem Geschäft für Radios und Fernseher ein moderner TV-Bildschirm im Schaufenster steht, ist nicht verwunderlich. Doch dekoriert mit orangefarbenen Blüten, Stoffhintergrund, Luftballons und dazu noch eine Powerpoint-Präsentation auf dem Bildschirm zur 800-jährigen Geschichte von Oranienburg _ da schauten Besucher gestern beim Vorbeigehen schon hin. Denn mit dieser Schaufensterdekoration macht das Geschäft Radio Mundt am Bötzower Platz auf das bevorstehende Stadtjubiläum aufmerksam. Und nicht nur dieses Geschäft sondern zudem Lux Augenoptik, Jolie 31, Berger Wäscheladen, Sportshop Running Man, Anni’s Boutique und das Fotostudio Emma.

Gestaltet haben die Schaufenster Schüler des Georg-Mendheim-Oberstufenzentrums, die in ihrer Ausbildung zu Einzelhandelskaufleuten auch das Lernfeld Warenpräsentation absolvieren. Sie stimmten sich mit den Inhabern der Geschäfte ab, besprachen ihre Ideen und vorhandenes Werbematerial. Bereits im vierten Jahr funktioniert diese Kooperation zwischen dem Oberstufenzentrum und Oranienburger Händlern. Zu gegenseitigem Nutzen. „Das ist besser, als wir uns das selbst vorgestellt hatten. Die Jugendlichen waren sehr kreativ“, sagt Werner Mundt. Schülerin Laura van Ginneken fügt hinzu: „Das Dekorieren hat mir Spaß gemacht. Und wir haben viel über Oranienburg erfahren.“ Das findet auch André Kibys, der im Hammer-Fachmarkt in Oranienburg lernt. Gemeinsam mit Vanessa Stock gestaltete er das Schaufenster des Fotostudios Emma. Er ordnete Hochzeitsfotos auf einer orangefarbenen Spirale an. Sein Vater Mario half ihm dabei, die Fotos aufzukleben: „Die meisten Fotos zeigen Paare aus unserer Familie in verschiedenen Zeitepochen.“ André freute sich gestern, dass die Leute stehen blieben, um die Fotos anzuschauen. „Die Mühe hat sich gelohnt“, sagte er.

Bis nach den Feierlichkeiten zum 800. Geburtstag von Oranienburg bleiben die Schaufenster in den Geschäften erhalten. Lehrerin Marina Sittig ist zufrieden mit den Leistungen ihrer Schüler: „Die Erfahrungen können sie in ihren Betrieben sicher nutzen.“

Von Marion Bergsdorf

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