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Lautlos durch den Erlebnispark

Neuer E-Shuttle im MAFZ vorgestellt Lautlos durch den Erlebnispark

Mit bis zu 25 Stundenkilometern saust der neue elektronische Erlebnis Shuttle lautlos durch den MAFZ Erlebnispark in Paaren im Glien. Offiziell vorgestellt wurde der 100 000 Euro teure E-Shuttle am Freitag im Rahmen des dritten Brandenburger Elektromobilitätstages.

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MAFZ-Geschäftsführer Steffen Krebs und E-Shuttle-Fahrer Ingo Jurgaczinski vor einer der beiden Ladestationen.

Quelle: Laura Sander

Paaren im Glien. Mit bis zu 25 Stundenkilometern saust der neue elektronische Erlebnis Shuttle lautlos durch den MAFZ Erlebnispark in Paaren im Glien. „Ein ganz neues Fahrgefühl“, sagt Ingo Jurgaczinski und tritt noch einmal aufs Gas. Der 46-jährige Paarener fährt seit rund vier Jahren Besucher über das 23 Hektar große MAFZ-Gelände, bis vor kurzem noch mit dem 12 Jahre alten Glien-Express. „Der hat mit seinen acht Sitzplätzen und der geringen Reichweite von gerade einmal 20 Kilometern einfach ausgedient. Im neuen Erlebnis Shuttle haben bis zu 30 Personen gleichzeitig Platz“, so Jurgaczinski.

Angetrieben wird der rote Elektroshuttle von vier Batterieblöcken, die nach 60 Kilometern in Minutenschnelle ausgewechselt werden können. „Vor allem, wenn hier im nächsten Frühjahr wieder Hochbetrieb herrscht, kommt dieses System zum Einsatz. Die Batterein können separat aufgeladen werden und der Shuttle somit quasi durchfahren“, erklärt MAFZ-Geschäftsführer Steffen Krebs. Vor allem zur Freude der vielen kleinen Besucher und Teilnehmer des Grünen Klassenzimmers, weiß Ingo Jurgaczinski. „Seit zwei Jahren wurde immer wieder über einen neuen Glien-Express gesprochen. Ich freue mich sehr, dass er jetzt endlich im Einsatz ist“, so der Paarener.

Offiziell vorgestellt wurde der 100 000 Euro teure Erlebnis Shuttle gestern im Rahmen des dritten Brandenburger Elektromobilitätstages im MAFZ. Rund 30 Interessierte nahmen an zwölf Vorträgen zum Thema Elektromobilität teil und hatten die Möglichkeit Elektroautos verschiedener Hersteller unter die Lupe zu nehmen. „Heutzutage ist die Anschaffung eines E-Autos noch ganz klar eine Kostenfrage, aber auch eine Frage der fehlenden Infrastruktur. Vor allem in ländlicheren Gebieten fehlt es einfach an Aufladestationen“, so Steffen Krebs. Er selber habe genau aus diesen Gründen noch kein elektronisch betriebenes Fahrzeug. „Das MAFZ mit seinen zwei Ladestationen ist Vorreiter auf diesem Gebiet. Wir hoffen, dass das Thema so auch im ländlichen Raum in den Vordergrund rückt.“ Besucher des Erlebnisparks können eigene Elektrofahrzeuge übrigens kostenlos aufladen und sich jederzeit über Elektromobilität sowie weitere erneuerbare Energien informieren. „Es wird immer jemand vor Ort sein, der sich mit dem Thema auskennt und Auskünfte geben oder gegebenenfalls geeignete Ansprechpartner nennen kann“, so Krebs.

Zu einem Verschönerungswettbewerb für den neuen MAFZ-Flitzer hat Steffen Krebs Grundschüler aus Paaren im Glien und Umgebung aufgerufen. Ideen und Entwürfe können ab sofort eingereicht werden. Die Auswertung des Wettbewerbs und die eigentliche Umgestaltung des E-Shuttles sollen dann spätestens bis Ende April 2016 erfolgen, wenn am 22. bis 24. April die vierten Brandenburger Elektromobilitätstage im MAFZ stattfinden.

Von Laura Sander

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