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Peru: Unterwegs im Reich der Inka

Vortrag in der Volkshochschule Peru: Unterwegs im Reich der Inka

Bärbel und Heinz Litzbarski aus Nennhausen berichten am Mittwoch, dem 4. November, ab 18 Uhr in der Kreisvolkshochschule Rathenow mit einem Lichtbildervortrag über ihre Reise nach Peru. Sie erzählen von der überwältigenden Natur und auch der kulturellen Vielfalt, die es auch heute noch im einst so mächtigen Reich der Inka gibt.

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Auch die legendäre Bergfestung Machu Picchu haben die Litzbarskis gesehen – und fotografiert.

Quelle: Heinz Litzbarski

Rathenow. Peru ist das drittgrößte Land von Südamerika. Bärbel und Heinz Litzbarski aus Nennhausen berichten am Mittwoch, dem 4. November, ab 18 Uhr in der Kreisvolkshochschule, Bammer Landstraße 10 in Rathenow, mit einem Lichtbildervortrag von ihrer Reise durch dieses faszinierende Land. Mit seiner wüstenartigen Küste am Pazifik, den vorgelagerten Vogelinseln und den schneebedeckten Gipfelketten der Anden, um die der Kondor seine Kreise zieht, dem in 3800 Meter Höhe gelegenen Titicacasee und den Urwäldern am Rande des Amazonasbeckens erleben die Litzbarskis eine überwältigende Naturvielfalt. Gleichzeitig waren sie beeindruckt von der kulturhistorischen Vielfalt des Landes. In der Hauptstadt Lima präsentiert sich rund um die Kathedrale die Altstadt im prächtigen Kolonialstil der spanischen Eroberer. Im Süden liegt die von Vulkanen umgebene Arequipa, die „weiße Stadt“. Ihre vielen Sakralbauten sind aus hellem Kalkstein errichtet. Das war ein beliebtes Material der Steinmetze des sogenannten „Andenbarocks“, das sie mit großer Ornamentvielfalt verarbeitet haben. Als die Spanier in der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts Peru eroberten, zerstörten sie damit das Zentrum des Inkareichs.

Der Höhepunkt war der Aufstieg zu den Ruinen von Machu Picchu

Bärbel und Heinz Litzbarski besuchten die Reste monumentaler Steinbauten in Cusco, der ursprünglichen Hauptstadt der Inka. Im Urubamba-Tal bestiegen sie die riesigen Befestigungsanlagen und sahen effiziente Bewässerungssysteme, die Ackerbau selbst an den steilen Abhängen der Anden ermöglichen. Abschließender Höhepunkt war der Aufstieg zu den sagenumwobenen Inkaruinen von Machu Picchu. Diese weiträumige Anlage zwischen den mit Urwald bedeckten Andengipfeln wurde von den Spaniern nie entdeckt. Sie ist ein international bekanntes Symbol des Inkareiches, das den Archäologen und Historikern noch immer viele Rätsel aufgibt. Die Litzbarskis sahen die gesellschaftlichen Kontraste dieses Landes, erfuhren von der noch immer vorherrschenden Benachteiligung der indigenen Bevölkerung, was sie stark berührte, denn wir begegneten ihr auf den Märkten der Indios und den Inseln des Titicacasees und erlebten sie als aufgeschlossene, selbstbewusste Menschen.

Von Bernd Geske

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