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Mittenwalde will mehr Schiffer

Tourismus im Dahmeland Mittenwalde will mehr Schiffer

Die Stadtverwaltung von Mittenwalde erarbeitet derzeit ein neues wassertouristisches Erholungskonzept. Das Gebiet ist durch zwei Wasserstraßen festgelegt: Der Nottekanal führt von Königs Wusterhausen bis in den Mellensee. In Mittenwalde gibt es einen Abzweig in den Galluner Kanal, der über den Motzener See bis zum Töpchiner See reicht.

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Motorboote sind auf dem Nottekanal zwar erlaubt, sie dürfen jedoch nur maximal sechs Kilometer pro Stunde fahren.

Quelle: dpa

MIttenwalde. In Mittenwalde wird derzeit ein wassertouristisches Entwicklungskonzept auf den Weg gebracht. „Wir stecken noch in den Anfängen“, sagt Tina Krumtung, Tourismus-Sachbearbeiterin der Stadt. „Ziel ist, die touristischen Angebote an unseren Gewässern zu erweitern und attraktiver zu machen.“ Das Gebiet ist durch zwei Wasserstraßen festgelegt: Der Nottekanal führt von Königs Wusterhausen bis in den Mellensee. In Mittenwalde gibt es einen Abzweig in den Galluner Kanal, der über den Motzener See bis zum Töpchiner See reicht.

„Es gab erst in der vergangenen Woche positive Gespräche mit dem Wasser- und Bodenverband Dahme-Notte“, sagt Tina Krumtung. Der ist für die Unterhaltung der betroffenen Gewässer verantwortlich. „Es geht um so einfache Dinge wie eine regelmäßige Entkrautung der Kanäle und Seen, damit die Boote vorwärts kommen.“ Im Verband stehe man den touristischen Ideen aufgeschlossen gegenüber, so Tina Krumtung.

Sie hat auch die Fühler nach Zossen ausgestreckt. Nicht nur dass der Nottekanal durch die Stadt fließt. Auch Kallinchen am Motzener See ist ein Ortsteil von Zossen. „Es besteht durchaus Interesse an einem gemeinsamen Konzept“, so die Tourismus-Expertin. Gleichzeitig müsse man die Anwohner mit ins Boot holen. „Wer ein Grundstück am Motzener oder Töpchiner See hat, könnte um seine Ruhe fürchten“, sagt sie. Aber echte Beeinträchtigungen sieht sie nicht, ist doch der Motzener See für Motorboote verboten. Auf dem Nottekanal sind zudem nur sechs Kilometer pro Stunde erlaubt.

Aus diesem Grund setzt man auf den weichen Tourismus, über Wasserwanderplätze wird nachgedacht, ebenso wie darüber, dass Solarboote aus Kallinchen bis nach Königs Wusterhausen fahren. „Die Ortsbeiräte von Mittenwalde und Motzen haben wir auf unserer Seite“, sagt Tina Krumtung. Der Motzener Ortsvorsteher Wolfgang Kroll wünscht sich jedoch, dass die Infrastruktur am See mit verbessert wird.

Im Haushalt für 2016 sind 40 000 Euro für den Tourismus eingestellt, allerdings sind sie an förderfähige Projekte gekoppelt. „Insofern ist ein Gesamtkonzept sinnvoller“, so Tina Krumtung, „da einzelne Maßnahmen so gut wie nie gefördert werden.“

Von Dietrich von Schell

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