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Burghotel: Neue Betreiber treten Dienst an

Gastronomie in Bad Belzig Burghotel: Neue Betreiber treten Dienst an

Vorhandenes Potenzial weiterentwickeln und optimieren – das wollen die neuen Chefs des Bad Belziger Burghotels Alexander Muschert und Janine Flegel. Ein komplett durchgeplantes Konzept gebe es nicht. Das solle vielmehr gemeinsam mit den Gästen entwickelt werden und sich an deren Wünschen orientieren.

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Ein muntere Truppe: Janine Flegel und Alexander Muschert (3. und 4. v. l.) mit ihrem Team im Burghotel.

Quelle: Burghotel

Bad Belzig. Alles neu macht der März: Am Dienstag haben Alexander Muschert und Janine Flegel – die am liebsten schlicht als Alex und Janine auftreten – offiziell die Führung im Bad Belziger Burghotel übernommen. Das Paar tritt damit die Nachfolge der Aktiva-Werkstätten-GmbH, einer Tochter des Oberlinhauses Potsdam, an. Diese hatte die Stadtverordneten im vergangenen Jahr um eine vorzeitige Auflösung des Mietvertrages gebeten.

Muschert und Flegel sind ausgebildet im Hotelfach. Er hat zusätzlich seinen Hoteldiplombetriebswirt gemacht, sie ein Studium der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation absolviert. Von sich und ihrem Konzept sagen beide, dass sie „das Gastronomie-Rad nicht neu erfinden“ wollen. „Es geht uns um Gemütlich- und Herzlichkeit und darum, dass wir hier gemeinsam mit unserem neuen Team etwas aufbauen und etablieren wollen“, sagt Muschert.

Ausgebildet im Hotelfach

Und seine 32-jährige Freundin ergänzt: „Das, was das Burghotel mitbringt, soll behutsam weiterentwickelt und optimiert werden – auch im Veranstaltungsbereich.“ Feste Größe solle dabei beispielsweise ein Brunch an jedem letzten Sonntag des Monats werden. Die erste Ausgabe ist für das Osterwochenende geplant.

Die Selbstständigkeit bedeute, ihre eigene Idealversion der Gastronomie zu verwirklichen, sagt das Paar. „Wir haben die Potenziale des Burghotels gesehen und zugegriffen“, sagt Flegel. Sie wollen die Stadt bereichern und die Leute ermuntern, „auch mal unter der Woche auf einen Drink wegzugehen“.

Das Burghotel hoch über Bad Belzig hat neue Betreiber gefunden

Das Burghotel hoch über Bad Belzig hat neue Betreiber gefunden.

Quelle: Dirk Fröhlich

An Erfahrung mangelt es den Berlinern nicht. Beide seien in Fünf-Sterne-Häusern in der Bundeshauptstadt ausgebildet worden, erzählen sie. Alexander Muschert dürfte der Sinn für Gastronomie ohnehin im Blut liegen: Sein Vater Gustav eröffnete 1998 die Bad Belziger „Springbach-Mühle“. Das junge Paar legt jedoch Wert darauf, ein unabhängiges Unternehmen zu sein. „Wir wollen uns nicht auf anderen Namen ausruhen.“

An Erfahrung mangelt es den Berlinern nicht

Die neuen Chefs haben in den vergangenen Wochen ein Team von insgesamt 15 Leuten zusammengestellt – fünf Mitarbeiter haben sie von der Aktiva GmbH übernommen. Ein Großteil der vorherigen Angestellten hätte aber andere Angebote bekommen und angenommen, erzählt Muschert. Innerhalb des Teams legen die Gastronomen wert auf einen freundlichen und respektvollen Umgang miteinander. Das Team sei schließlich fast wie eine Familie, ergänzt der 32-Jährige Muschert.

Mitarbeiter übernommen

Im Dezember vergangenen Jahres hatten Bad Belzigs Stadtverordnete Alexander Muschert und Janine Flegel den Zuschlag für den Weiterbetrieb des Burghotels erteilt.

Gleichzeitig erhielt die Wi-Lafim-Gesellschaft damit eine Absage. Das Wirtschaftsunternehmen des Landesausschusses für Innere Mission ist in Bad Belzig vor allem durch Fliedners Wohn- und Werkstätten bekannt.

Die Wi-Lafim-Gesellschaft war zwei Jahre lang mehr als nur beratend an der Seite der Aktiva-GmbH tätig gewesen, stellte zuletzt die Hoteldirektorin.

Die Aktiva-GmbH hatte das Konzept eines Integrationshotels umsetzen wollen, was aber nicht zur gewünschten wirtschaftlichen Stabilität geführt hatte.

Was die neue Speisekarte angeht, dürfen sich die Gäste auf „gutbürgerliche Küche mit dem ein oder anderen Klassiker“ freuen, wie Janine Flegel das kulinarische Angebot beschreibt. Das Restaurant solle zum wohlfühlen und schmecken lassen einladen. Ostern bieten sie Brunch an. Dabei werde natürlich alles frisch zubereitet, betont Muschert. Für die nahe Zukunft plant das Paar eigene Events zu etablieren. „Für die kulturelle Bereicherung der Stadt“, sagen sie. Mehr solle aber vorerst nicht verraten werden.

Von Josephine Mühln

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