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Neuruppiner Resort ist Sinnbild für die Region

Landes-Jubiläumspreis für Tourismus Neuruppiner Resort ist Sinnbild für die Region

Das Neuruppiner Resort Mark Brandenburg steht wegen seiner großzügigen Anlage und der liebevoll-detailreichen Sorge für die Gäste sinnbildlich für den brandenburgischen Tourismus. Das Resort wurde deswegen mit dem Landestourismuspreis ausgezeichnet – Platz Eins unter allen preisgekrönten Brandenburger Hotels der vergangenen 15 Jahre.

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Martina Jeschke, Hoteldirektorin: „Wir behandeln das Resort wie unser Zuhause.“

Quelle: Claudia Bihler

Berlin. Als am Freitagabend in der Brandenburger Landesvertretung in Berlin der Landestourismuspreis verliehen wurde, räumte der Geschäftsführer der Tourismus Marketing Brandenburg ein, dass er zunächst skeptisch war, dass man zur nunmehr 15. Verleihung in Folge einen anderen Modus wählen wollte: Im Gegensatz zu den bisherigen Vergaben sollten diesmal drei der bisherigen Preisträger sozusagen als Top 3 des brandenburgischen Tourismus-Gewerbes gewählt werden.

33 Bewerber hatte es gegeben, drei Preise wurden vergeben. Der Moderator der Feier in Berlin, Radiomoderator Attila Weidemann, wollte eine etwaige Enttäuschung vermeiden und stellte vor der Vergabe fest: „Sie alle haben bereits einmal gewonnen, weil Sie über das Tagesgeschäft hinaus in Ihren Betrieben Strahlkraft für den Tourismus in Brandenburg hatten.“

Nicht nur Strahlkraft bescheinigte die Jury des Tourismuspreises dem Neuruppiner Resort Mark Brandenburg: „Sie stehen beispielhaft für heimische Tourismusthemen“, hatte die Jury entschieden. Die Weite und Lage der Hotelanlage, und die sorgfältige Gestaltung sämtlicher Kleinigkeiten für das Wohlbefinden der Gäste veranlasste die Jury, den Preis für „Hospitality“ (Unterkunft) zu verleihen. Weidemann: „Das Resort steht fürs Durchatmen, den brandenburgischen Tourismus ausmacht. Es ist die Lage am Ruppiner See und die Großzügigkeit der Anlage. Sogar mit nach Hause können die Gäste Brandenburg nehmen – etwa mit den kleinen Salzbroten, die sie als Abschiedspräsent bekommen.“ Dass Chefkoch Matthias Kleber seine Waren konsequent aus bis zu 30 Kilometern regional bezieht und die Gäste mit zu den Produzenten in die Region nimmt, trug das Übrige zur Entscheidung des Gremiums bei.

Chefkoch Kleber: „Dass wir den Preis bekamen, ist folgerichtig“

Nachdem Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbandes Deutschland, den Preis überreicht hatte, sagte Matthias Kleber, Chefkoch im Resort und Teamchef der Nationalmannschaft der Köche, der bereits im vergangenen Jahr für seine Küche ausgezeichnet wurde und sich derzeit auf die Kocholympiade vorbereitet: „Dass wir ihn bekamen, ist eigentlich nur folgerichtig.“

Martina Jeschke, Direktorin des Resorts, formuliert ihren wesentlichen Grundsatz, an dem sich alles ausrichtet. Er klingt einfach, verlangt aber viel Arbeit im Detail: „Wir haben hier eine Besonderheit: Wir dürfen im Resort arbeiten, als wenn es unser Zuhause ist. Deshalb passen wir gut darauf auf. Und wenn Besuch kommt, räumen wir die Bude auf und kochen was Tolles.“

Stillstand gibt es nicht. Das Resort plant viele Aktivitäten rund um das Ruppiner Thermalsalz. Das soll künftig an vielen Stellen im Resort eine Hauptrolle spielen – sowohl in der Küche wie auch im Wellnessbereich. Gratulationen zur Preisverleihung gab es sofort, darunter von Wirtschaftsstaatssekretär Hendrik Fischer und Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde.

Von Claudia Bihler

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