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Pläne für Radwege in Falkensee

Besser radeln Pläne für Radwege in Falkensee

Der Radweg der Sympathie wird sympathischer: Für einen 500 Meter langen Abschnitt wurden jetzt in Falkensee die Ausbaupläne vorgestellt. Auch an der Falkenhagener Straße soll ein Radweg entstehen.

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Im Gutspark ist gut radeln, anderswo sieht es nicht so gut aus.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Falkensee. Alle wollen mehr und bessere Radwege, da waren sich irgendwie die Falkenseer Parteien ziemlich einig. Nun kommt endlich ein wenig Bewegung in das Thema. Für zwei Bereiche wurden am Montag im Bauausschuss konkrete Planungen vorgestellt.

Die Verwaltung hatte für das laufende Jahr 500000 Euro für den Radwegebau in den Haushalt eingestellt. Die Abgeordneten hatten im Mai eine Prioritätenliste beschlossen. Dabei stand eines auch von MAZ-Lesern immer wieder kritisierte Stück ganz oben: der 550 Meter lange Abschnitt zwischen der Rathauskreuzung und dem alten Fischerweg. Bis jetzt sind große Teile des Bereiches gar nicht befestigt. Der Weg an der Falkenhagener Straße wird auch von vielen Schülern genutzt.

Und der Abschnitt zeigt auch gleich, wie verzwickt eine Sache sein kann. Hier geht es um einen Bereich, der zur Landesstraße 201 gehört. Dafür ist das Land zuständig, aber Planungen dafür hat der Landesbetrieb für Straßenwesen aktuell nicht. Juristisch gesehen dürfe die Stadt hier keinen Radweg bauen, erklärte Baudezernent Thomas Zylla die Rechtslage.

Deshalb sei geplant, den Bürgersteig auf beiden Seiten der Straße so zu bauen, dass er für zusätzliche Radbenutzung gewidmet werden kann. Auf der Nordseite steht relativ wenig Platz zur Verfügung, auf der Südseite sieht es besser aus. Hier galt es jedoch ein anderes Hindernis zu überwinden: An einer Stelle ragt ein Haus bis fast an die Straße, hier musste mit dem Eigentümer verhandelt werden, er erklärt sich bereit, das Gebäude zurückzubauen. Das Büro nts Ingenieurgesellschaft hat die Planung für die beiden Abschnitte erarbeitet, die Geh-Rad-Wege sollen künftig 2,50 Meter breit sein und mit der sogenannten Berliner Platte belegt sein.

Auf Platz 2 der Prioritätenliste hatte der Radweg der Sympathie gestanden. Der von vielen geliebte Radweg weist aber auch weniger schöne Abschnitte aus. Nun könnte der Bereich zwischen Panzerstraße und Hamburger Straße ausgebaut werden. Das Falkenseer Architekturbüro von Martin Kiertscher hat eine Planung für die etwa 500 Meter zwischen Landesstraße 20 und Stadtgrenze zu Berlin vorgelegt. Der Bereich soll sich von der Panzerstraße, südlich von Möbel-Boss, auf der Nordseite der Lake entlang schlängeln. Bäume müssen nicht gefällt werden. Die 3,50 Meter breite Radweg soll eine Asphaltdecke erhalten und an der Stadtgrenze an das Berliner Radwegenetz anschließen.

Die Abgeordneten des Bauausschusses befürworteten die Planungen, nun muss die Stadtverordnetenversammlung beschließen. gibt sie grünes Licht, könnten die Radweg im kommenden Jahr gebaut werden. Fördermittel sind für die beiden Vorhaben nicht beantragt worden, um durch das Abwarten einer Entscheidung den Ausbau nicht weiter zeitlich zu verzögern.

Für das kommende Jahr sind im Entwurf des Haushaltsplanes, der jetzt erstellt wird, wieder 500 000 Euro für die Verbesserung des Falkenseer Radwegenetzes vorgesehen.

Von Marlies Schnaibel

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