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„Radler können entspannt zusammen sitzen“

Fläming-Burgen-Tour Anfang Oktober „Radler können entspannt zusammen sitzen“

Die Fläming-Burgen-Radtour findet in diesem Herbst zum dritten Mal statt. Wiesenburg ist diesmal Start- und Zielpunkt aller vier Etappen. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, wie Hans-Joachim Urmann sagt. Er erklärt außerdem, wie es zur Konzeptänderung kam.

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Hans-Joachim Urmann

Quelle: Foto: MAZ

Wiesenburg. Vom 1. bis 4. Oktober erlebt die Fläming-Burgen-Radtour ihre dritte Auflage. Hans-Joachim Urmann aus Niemegk hält die organisatorischen Fäden dieser Veranstaltung in seinen Händen.

MAZ: Wie weit ist der Stand der Vorbereitungen?

Hans-Joachim Urmann: Im Prinzip steht alles fest. In der vergangenen Woche war Abschlussberatung. Von der Routenplanung über Verpflegung und Kulturprogramm bis zu den helfenden Partnern scheint alles geklärt.

Für dieses Jahr ist das Konzept geändert worden. Warum?

Urmann: Aus Logistik- und Kostengründen haben wir uns dafür entschieden, nicht mehr von einem Ort zum anderen zu fahren. Statt dessen beginnen und enden alle Touren in Wiesenburg. Das hat zum einen den Vorteil, dass die Teilnehmer dort im Anschluss noch miteinander entspannt zusammen sitzen können und sich nicht um Transfer zum Ausgangspunkt kümmern müssen. Die Kosten für den sonst zu dem Zweck immer bereit gestellten Bus können also gespart werden. Es gibt sogar eine Unterstellmöglichkeit für die Drahtesel in Wiesenburg.

Was ist mit den Unterhaltungsangeboten an den Zielorten?

Urmann: Unsere Gaukler treten nun in der Mittagspause auf. Sie haben natürlich etwas Neues einstudiert. Wer abends außerdem Bedarf hat, findet im reichhaltigen Veranstaltungsangebot des Hohen Flämings gewiss etwas Unterhaltung.

Gibt es denn schon einige Anmeldungen?

Urmann: Ja. Es sind bisher etwa 120 verteilt über alle vier Tage. Die Anmeldung ist nicht Pflicht, hilft aber bei der Planung allemal. Die meisten Interessenten kommen aus Berlin-Brandenburg. Aber einige Enthusiasten haben sich auch aus dem Ruhrpott und Franken angekündigt. Darüber freuen wir uns. Und wie wir hören, sind die Herbergen in Wiesenburg und Umgebung durchaus gut gebucht.

Wie hat denn die Reklame für das Ereignis stattgefunden?

Urmann: Einerseits spricht sich das Angebot, Land und Leute auf diese Weise kennen zu lernen, herum. Andererseits haben wir gezielt geworben – beispielsweise mit Auftritten bei der Internationalen Grünen Woche in Berlin oder bei der Bundesgartenschau in Brandenburg/Havel. Unter anderem ein kleines Heft mit Eindrücken aus den vergangenen Jahren, hat Interesse geweckt. Aktuelles kann auf der Internetpräsenz nachgelesen werden.

Wie viele Leute gehören zum Organisationsteam?

Urmann: Es sind etwa ein halbes Dutzend Mitstreiter – wenige, aber das schafft zumindest kurze Wege bei der Abstimmung. Der Verein Fläming-Burgen-Radtour wächst immerhin. Er zählt jetzt 13 Mitglieder.

Wer unterstützt Sie außerdem?

Urmann : Besonders wichtig natürlich das Deutsche Rote Kreuz und die Beamten der Fahrradstaffel der Polizei und Partner in Sachsen-Anhalt, wohin es ja an den ersten beiden Tagen geht.

Was kostet das Vergnügen?

Urmann: Von den Teilnehmern wird eine Startgebühr von 5 Euro kassiert. Darüber hinaus helfen Sponsoren, den mittleren vierstelligen Kostenbetrag zu decken. Ein Fördermittelantrag ist zudem gestellt.

Bleibt also die Frage, wie das Wetter wird . . .

Urmann: Wir sind zuversichtlich, dass Petrus uns treu bleibt. In den vergangenen Jahren war er mit den Radlern im Bunde.


Von René Gaffron

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