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Das Hitze-ABC für den Sommer

Sommer in Brandenburg Das Hitze-ABC für den Sommer

Sonne, Hitze, Tropennächte: In Brandenburg wird es in den kommenden Tagen immer heißer. Teilweise wird es bis zu 35 Grad heiß. Das ist Abkühlung und guter Rat gefragt. Doch es gibt viele kleine Tricks, die bei der brütenden Hitze Abhilfe schaffen.

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Es wird heiß!

Potsdam. In Berlin und Brandenburg ist weiter Schwitzen angesagt, die sommerliche Hitze nimmt noch einmal zu: Am Freitag können die Temperaturen nach heutigem Stand im Süden der Mark auf 39 Grad steigen. Es könnte sogar der Hitze-Rekord geknackt werden. Der momentan bei 39,2 Grad.

Das große Hitze-ABC

Auto

– Armaturen heizen im Hochsommer schnell auf. Steht ein Pkw in der prallen Sonne, nehmen Navigationssystem, Autoradio oder das Display unter Umständen Schaden. Behelfen können sich Pkw-Fahrer mit hellen Handtüchern oder Decken, die sie über die Instrumente legen. Auch eine Zeitung kann dafür nützlich sein.

- Klimaanlage dosieren: Zwischen Außen- und Innentemperatur sollten nicht mehr als 6 Grad liegen. «Insassen können Kreislaufprobleme kriegen, wenn sie aussteigen», erklärt Andreas Hölzel vom ADAC. Empfohlen werden Temperaturen zwischen 21 und 23 Grad im Auto. Damit der Pkw nach dem Einsteigen schnell abkühlt: Die Klimaanlage kurz auf die niedrigste Temperatur stellen und auf Umluft schalten.

- Die richtige Luftverteilung: Der Luftstrom sollte nicht direkt zum Körper führen. Laut ADAC besteht sonst Erkältungsgefahr. Bevor die Fahrt endet: Am besten die Klimaanlage abschalten und das Gebläse für einige Minuten weiterlaufen lassen. Das reduziert die Feuchtigkeit in der Anlage und beugt Bakterien und Pilzen vor. Sollte die Fahrt weniger als zehn Minuten dauern: die Klimaanlage nicht einschalten und lediglich die Fenster öffnen.

- Tönungsfolie für Fenster: Insbesondere Autofahrern ohne Klimaanlage können Tönungsfolien an den Scheiben helfen, um die Temperaturen im Auto zu reduzieren. Grundsätzlich sollten die Folien laut ADAC vom Fachmann angebracht werden, damit keine Falten auf der Scheibe entstehen. Wichtig ist: Die Folien dürfen nur auf der Heckscheibe und den hinteren Seitenfenstern aufgetragen werden. Zudem muss eine Prüforganisation die Verwendung der Folien genehmigen.

- Richtig parken: Wer das Auto im Schatten parken will, muss auch daran denken, dass die Sonne wandert. Damit sich Kindersitze nicht zu sehr aufheizen, bietet es sich an, die mit einem hellen Tuch abzudecken. Außerdem sollte der Wagen nicht auf Gras abgestellt werden. Da die Abgasanlage unter dem Auto mehrere Hundert Grad erreichen kann, könnte sich das Auto entzünden.

Richtig tanken: An heißen Tagen kann der Tank im Auto zur Gefahr werden. Benzin und Diesel dehnen sich bei hohen Temperaturen aus. “Der Kraftstoff kann über die Tanklüftung entweichen und sich im schlimmsten Fall entzünden“, sagt Constantin Hack vom ACE. 50 Liter Sprit können sich im Hochsommer um etwa einen Liter ausdehnen. Mindestens umso viel weniger sollten Autofahrer tanken. Wenn die Zapfpistole automatisch kein Benzin mehr gibt, sollte auf keinen Fall mehr Kraftstoff in den Tank gegeben werden.

- Keine Kaltgetränke: Bei hohen Temperaturen gilt: So viel trinken wie möglich. Am Tag bis zu drei Liter. Die Getränke sollten aber nicht zu kalt sein, weil der Körper die Flüssigkeit wieder auf Körpertemperatur erwärmt und dabei Energie verbraucht. Die Folge: Die Reisenden schwitzen und bekommen möglicherweise Magenprobleme.

Balkon

Auf dem Balkon: Sonnenschirme spenden nicht nur Schatten, sie schützen auch vor einem Sonnenbrand. Der Licht- oder UV-Schutzfaktor des Stoffs liegt am besten zwischen 60 und 80, rät Gerd Engelhardt vom Tüv Rheinland. Hierbei handelt es sich um spezielle UV-Schutz-Textilien. Laut der Deutsche Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention kann ein üblicher Sonnenschirm nur einen Schutzfaktor von 5 haben. Zum Vergleich: Das Laub von Bäumen schafft einen Wert zwischen 5 und 15, ein leichtes weißes Shirt 10 und dicht gewebte, dunklere Baumwollkleidung über 20.

Creme und Computer

Die Haut braucht dringend Schutz vor den Strahlen. Das gilt ganz besonders für die empfindliche Haut von Kindern. Eltern verwenden für ihr Baby am besten Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 30. Beim Eincremen gilt: Besser zu dick als zu dünn. Sonnencreme für Babys sollte weder Farbstoffe noch Konservierungsmittel oder allergieverdächtige Duftstoffe enthalten. Diese Anforderungen erfüllen etwa Produkte mit dem Siegel der Deutschen Haut- und Allergiehilfe (DHA). Direkte Sonne ist für Babys tabu: Bei Spaziergängen schützen Eltern ihr Baby mit entsprechender Kleidung, Hütchen und Sonnenbrille, empfiehlt die DHA.

Auch Computer können unter der Hitze leiden. Sie kommen schnell ins Schwitzen, wenn die Belüftungswege blockiert sind. Leistungseinbußen und Schäden können die Folge sein. Bei Notebooks sollte man etwa darauf achten, dass man die Lüftungsschlitze nicht verdeckt. Gerade bei Laptops, die die Luft-Ansaugöffnung auf der Unterseite haben, ist das schnell passiert - etwa wenn man das Gerät auf Schoß oder Sofa abstellt.

Deutschland-Wetter

An Nord- und Ostsee ist der Sommer wieder da: Rechtzeitig zum Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg sorgte Hoch “Finchen“ für blauen Himmel und Sonnenschein. Nach dem schlechten Wetter der vergangenen Woche waren die Strände wieder gut besucht. Nach Angaben des Deutschen Wetterdiensts können Besucher in Küstennähe für den Rest der Woche mit meist sommerlich warmen Temperaturen von rund 25 Grad rechnen. Laut der Vorhersage gibt es nur sehr vereinzelt Schauer und Gewitter.

Experten-Tipps

Die Wasserwacht Potsdam sowie das Rote Kreuz haben einige Tipps für die heißen Tage zusammengestellt

- mindestens 2 bis 3 Liter Wasser oder verdünnte Säfte pro Tag trinken

- Stets auf den richtigen Sonnenschutz achten (Sonnencreme, Kopfbedeckung, schattige Plätze, Sonnenbrille)

- lockere Kleidung tragen

- möglichst auf Alkohol verzichten

- Bei aufziehenden Gewittern sofort das Wasser verlassen und Schutz suchen – und das nicht unter Bäumen

- Stets den Anweisungen der Schwimmmeister und Rettungsschwimmer folge leisten

- Beim Parken vor Seen stets darauf achten, dass die Rettungswege frei sind

- Auf die Natur achten: Müll, insbesondere Glasflaschen gehören in Mülleimer und nicht ins Wasser oder am Ufer deponiert (siehe auch Waldbrandgefahr)

Garten

Wer mittags gießt, verbrennt seine Pflanzen. Denn Wassertropfen auf den Pflanzen wirken in der Sonne wie Brenngläser. Außerdem kann während der Mittagszeit 90 Prozent der Feuchtigkeit nach dem Beregnen einer Rasenfläche wieder verdunsten. Am Morgen werden dem Boden laut Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) nur 25 bis 30 Prozent entzogen. Die beste Zeit zum Gießen ist laut dem Bundesverband Einzelhandelsgärtner (BVE) zwischen 3 und 4 Uhr morgens. Dann hat der Boden seine maximale Abkühlung erreicht. Aber natürlich geht es auch noch gut ein paar Stunden später.

Haus

Frisch gewaschene Kleidung ist eine alternative Klimaanlage – auch im Haus: Wird der nasse Stoff im Wohnraum getrocknet, entsteht Verdunstungskälte - und die hält zum Beispiel nachts das Schlafzimmer kühler. Dazu rät der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Berlin. An heißen Sommertagen ist es außerdem gut, bereits am Morgen lichtdichte Vorhänge oder Rollläden herunterzulassen. Scheint die Sonne ungefiltert durch die Fenster, wird es in den Räumen heiß. Gelüftet wird nur nachts und am frühen Morgen.

Insekten

Damit die Insekten gar nicht erst in das Haus kommen, können Fliegenschutzgitter an Fenstern und Türen angebracht werden.

Job

Im Büro sollte es nicht mehr als 26 Grad warm sein. Darauf weist das Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (Ifaa) hin. Dieser Wert ist in den technischen Regeln festgelegt, welche die Arbeitsstättenordnung konkretisieren. Er ist ein Richtwert und rechtlich für den Arbeitgeber nicht bindend. Alles was über 26 Grad hinausgeht, wird für Beschäftigte in der Regel sehr belastend.

Um es im Sommer halbwegs angenehm im Büro zu haben, sollten Berufstätige am besten in den frühen Morgenstunden lüften und die Jalousien ansonsten weitestgehend geschlossen halten.

Konzentration

Der ADAC warnt vor einem deutlich größeren Unfallrisiko bei Hitze. Jeder siebte Verkehrsunfall mit Verletzten ereigne sich an heißen Sommertagen mit Temperaturen ab 25 Grad, teilte der Verkehrsclub am Sonntag in München mit. Hauptursache seien Fahrfehler, die auf mangelnde Konzentration zurückgingen - etwa Missachten der Vorfahrt, Übersehen des Gegenverkehrs oder Auffahren auf vorausfahrenden Autos.

Nach einer aktuellen Studie der ADAC Unfallforschung liegt der Anteil konzentrationsbedingter Unfälle an kälteren Tagen mit weniger als 15 Grad bei 47 Prozent. Im Sommer hingegen steige er auf 63 Prozent an. Der ADAC rät Autofahrern deshalb, die Hitzegefahr nicht zu unterschätzen, viel zu trinken und bei längeren Fahrten regelmäßige Pausen im Schatten sowie leichte Gymnastikübungen zu machen.

Lüften

Bewohner lüften in den heißesten Stunden des Tages besser nicht das Haus. “Denn warme Luft kann mehr Feuchtigkeit speichern als kalte“, erläutert Udo Schumacher-Ritz, Vorsitzender des Vereins zur Qualitäts-Controlle am Bau (VQC). “Im Raum kühlt sich die Luft ab und kann ihre mitgebrachte Feuchtigkeit nicht mehr halten.“ Diese setzt sich an den Wänden als Kondenswasser ab. Feuchte Stellen, sogar Schimmel sind die Folge. Daher rät der Experte, das Haus nur dann zu lüften, wenn es draußen kälter ist als drinnen - meistens morgens und abends.

Müll

Die Sonne brennt auf die Bio- und Restmülltonne herunter, und darin beginnen feuchte Abfälle zu stinken. Daher sollte der Boden der Tonne im Sommer mit Zeitungspapier ausgelegt sein, das Flüssigkeiten aufnimmt. Darauf weist die Stadtreinigung Hamburg hin. Nasse Küchenabfälle kommen in eine Lage Zeitungspapier oder in Papiertüten. Eine Lage gröberes Material hält den Inhalt besser trocken. Gut ist auch Gesteinsmehl aus dem Gartenfachhandel, das bei zu viel Feuchtigkeit in der Tonne eingefüllt wird. Die Tonne steht im Sommer am besten an einem möglichst schattigen Ort.

Nichtstun

Faulsein kann Manchesmal schöpferische Wirkung entfalten – warum also nicht einfach mal im Schatten sitzen und dösen?

Obst

Obst ist erfrischend und fördert zudem noch die Flüssigkeitsaufnahme bzw -austausch. Fettes Essen sollte dagegen vermieden werden.

Pille

Nicht über 25 Grad lagern - dieser Hinweis ist in vielen Gebrauchsinformationen von Antibabypillen zu lesen. Eine Woche lang ein paar Grad mehr macht der Pille in der Regel nichts. Wenn es länger sehr heiß ist, lagert man sie am besten im Kühlschrank.

Qual

Auch bei hochsommerlichen Temperaturen soll es ja Menschen geben, die sich sportlichen Höchstbelastungen aussetzen. Und auch wenn es sich wie eine Qual anhört, Sportler sollten sich vor dem Training aufwärmen. Damit beugen sie Zerrungen vor, erläutert das Deutsche Grüne Kreuz (DGK) in Marburg. Die Außentemperatur habe keinen Einfluss auf die Muskeln. Die Muskulatur sollte daher grundsätzlich immer - zum Beispiel durch Dehnübungen - auf die kommende sportliche Belastung vorbereitet werden sollten.

Da bei Hitze die körperliche Leistungsfähigkeit erstmal verringert ist, ist es sinnvoll, zunächst nur so viel zu trainieren, dass man im Anschluss noch Kraftreserven hat. Dem DGK zufolge gewöhnt sich der Körper allerdings nach etwa zehn Tage anhaltend hoher Außentemperaturen an die Wärme, so dass je nach Wert weitgehend normales Training möglich ist. Vor der körperlichen Aktivität heißt es, genug zu trinken. Schwindel, Kopfweh, Luftnot und Probleme beim Gehen können während des Sports Hinweise auf einen Flüssigkeitsmangel sein.

Ab 30 Grad sollten Freizeitsportler nur noch im Schatten ihre Ausdauer verbessern. Das heißt zum Beispiel, im Wald joggen zu gehen. Zwischendurch kann es ratsam sein, den Kopf mit Wasser abzukühlen. Wer Krämpfe, Kopf- oder Magenschmerzen hat und sich abwechselnd heiß und kalt fühlt, hört am besten sofort mit dem Sport auf.

Ebenfalls wichtig zu beachten: Unmittelbar nach dem Training kann eine eiskalte Dusche zu Herzrhythmusstörungen führen. Das DGK empfiehlt daher, etwa fünf bis zehn Minuten zu warten und weiter zu schwitzen - und dann erst unter die Brause zu steigen. Das Wasser sollte angenehm temperiert sein.

Rekorde

Für den traditionell heißen Breisgau steht der historische Höchstwert einer letzten Juni-Dekade (zehn Tage) bei 36,5 Grad. Zum Start des Hitzesommers 2003 wurde dieser Wert in Freiburg am 22. Juni notiert. Die heißeste erste Juli-Dekade in Freiburg ist schon länger her. Am 4. Juli 1957 wurden 37,9 Grad gemessen.

Zum Vergleich: Der heißeste Tag im Südwesten überhaupt war der 13. August 2003: In Freiburg und Karlsruhe erreichte das Quecksilber da 40,2 Grad.

Straßen

Die Hitze beschädigt auch Straßen: Betonfahrbahnen könnten plötzlich aufbrechen, teilte das baden-württembergische Verkehrsministerium mit. Die Platten dehnten sich in der Hitze so weit aus, dass die Fugen die Bewegungen nicht mehr aufnehmen könnten. Asphaltfahrbahnen verformten sich langsam, akute Gefahr bestehe in der Regel nicht. „Wenn entsprechende Wetterlagen auftauchen, werden die Autobahnen verstärkt kontrolliert“, sagte ein Sprecher.

Tiere

An warmen Sommertagen müssen Tierhalter besonders auf ihre Vierbeiner achten. Denn die meisten Haustiere können sich nicht über schwitzen abkühlen. Beispielsweise Hunde haben nur an den Pfoten Schweißdrüsen, sie kühlen sich über Trinken und Hecheln ab. Deshalb sollten Halter unbedingt darauf achten, dass das Tier genug Wasser und einen schattigen Platz hat, rät der Deutsche Tierschutzbund. An heißen Tagen gehen Halter am besten morgens oder abends mit dem Hund Gassi.

Auf keinen Fall darf ein Haustier im Auto gelassen werden. Auch ein geöffnetes Schiebedach oder Fenster hilft nicht. Bekommt ein Tier einen Hitzeschlag, kann es daran sterben. Warnsignale sind eine tiefrote Zunge, Hecheln mit gestrecktem Hals und ein glasiger Blick. Weitere Symptome sind Erbrechen, Kreislaufprobleme oder sogar Ohnmacht. Dann muss das Tier schnellstens zum Tierarzt.

UV-Licht

Grundsätzlich gilt im Sommer, die Augen vor UV-Strahlen zu schützen. Aber dunklere Gläser bei Sonnenbrillen sind nicht zwangsläufig sicherer. Denn die Tönung entscheidet über den Blend-, nicht aber über den UV-Schutz. Wichtig ist deshalb, vor dem Kauf zu prüfen, ob die Brille ein CE-Kennzeichen hat, das in Europa Pflicht ist. Mit dieser Kennzeichnung gibt der Hersteller an, dass die Brille einen UV-Schutz für Licht von einer Wellenlänge bis 380 Nanometer hat, erklärt die Stiftung Warentest. Allerdings kann schädliches Licht bis 400 Nanometer reichen. Eine zusätzliche Kennzeichnung UV400 gibt an, dass Strahlen bis zu dieser Wellenlänge blockiert werden.

Vegetarisch Grillen

Auch fleischlose Lebensmittel wie Käse und Gemüse lassen sich prima grillen. Neben speziellem festen Grillkäse kann auch Weichkäse auf den Rost. Darauf weist die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft hin. Dafür wird der Weichkäse einfach in Alufolie gepackt - und mit weiteren Zutaten aufgepeppt. So lässt sich die Käsesorte Romadur mit vorgegarten Kartoffelhälften verpacken. Ein weiterer Experten-Tipp: Blauschimmelkäse mit Fenchel und Birne im Alupäckchen grillen. Für einen vegetarischen Spieß werden Käse, vorgekochte Kartoffeln, Zucchini, Kräuterseitlinge, Netzmelone und Datteln in Stücke geschnitten, abwechselnd aufgespießt.

Waldbrandgefahr

Die Waldbrandgefahr in Brandenburg nimmt wieder zu. Deshalb heißt es: Besondere Vorsicht! Das Rauchen und Grillen ist in Wäldern nicht gestattet. könnte lebensgefährlich für Mensch und Tier werden.

Xtreme

In weiten Teilen Deutschlands lässt Hitze von 30 Grad und mehr viele Menschen ermattet vor sich hin stöhnen. Aber es geht noch schlimmer: Am 8. August 2003 maß der Wetterdienst Meteomedia mit 40,3 Grad im saarländischen Perl-Nennig den deutschen Hitzerekord.

Der Deutsche Wetterdienst gibt allerdings „nur“ 40,2 Grad als Höchstwert seit Beginn der Wettermessungen vor gut 130 Jahren an. Aufgezeichnet haben die Meteorologen diese Temperatur gleich viermal: am 27. Juli 1983 in Gärmersdorf (in der Gemeinde Kümmersbruck in der Oberpfalz/Bayern) - dem heißesten hierzulande je gemessenen Julitag - sowie am 9. August 2003 in Karlsruhe und am 13. August 2003 erneut in Karlsruhe und in Freiburg/Breisgau.

Bei den Nachbarn im Süden sind solche Temperaturen fast schon der hochsommerliche Normalfall. Europas Hitzerekord hält seit 1999 mit 48,5 Grad das italienische Catenanuova auf Sizilien.

Den Weltrekord hält die Greenland Ranch im kalifornischen Death Valley: Am 10. Juli 1913 wurden dort 56,7 Grad gemessen.

Yoga

Einen Gang herunterschalten mit Yoga: Jede Art physischer Anstrengung erhöht die Körpertemperatur. Im Sommer und bei großer Hitze sind der frühe Morgen oder der späte Abend deshalb die besten Zeiten, um Yoga zu praktizieren.

Sanfte Yogastellungen wirken ausgleichend auf Körper und Geist und sind zu jeder Jahreszeit eine wahre Wohltat. Für den Sommer sind insbesondere Shavasana und Meditation zu empfehlen.

Zoo

Mit Eisblöcken zum Abkühlen oder dicken Wasserstrahlen versuchen Pfleger in Zoos, den Tieren die Hitze erträglicher zu machen. Im Tierpark Kunsterspring bei Neuruppin fällt dies trotz der zu erwartenden Affenhitze weg. „95 Prozent unserer Fläche wird durch Wald beschattet“, berichtet ein Sprecher. Es gebe einen kleinen Teich und ein Bach schlängelt sich durch das Gelände. “Der führt etwa zehn Grad kaltes Wasser und sorgt für kühle Feuchte.“ Zusätzliche Abkühlung für die rund 550 Tiere sei nicht vonnöten. Zudem verlegten die Tiere ihre Aktivitäten in die Morgen- und Abendstunden. “Trotzdem ist aber immer was zu beobachten.“

Von MAZonline

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