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Diebe machen auch im Sommer keinen Urlaub

So schützen sich Urlauber vor Langfingern Diebe machen auch im Sommer keinen Urlaub

Spätestens wenn die Sommerferien beginnen, heißt es: Ab in den Urlaub. Diebe und Betrüger freut das, denn die sind oft hochprofessionell und in ganz Europa unterwegs. Die Auswahl für leichte Beute ist selten so groß. Wir haben einige Tipps von der Polizei, wie sich Urlauber am besten schützen können, damit der Traumurlaub nicht zum Alptraum wird.

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Die Zahl der Taschendiebstähle hat im vergangenen Jahr erheblich zugenommen. Doch es gibt Möglichkeiten zur Prävention.

Quelle: dpa

Brandenburg. Die Sonnenstrahlen locken Berliner und Brandenburger vor die Haustür. Bei allem Trubel auf den Straßen haben Diebe und Betrüger gute Karten, denn die Auswahl ist so groß, wie in keiner anderen Jahreszeit. Nun stehen die Sommerferien an, doch Langfinger kennen keinen Urlaub.

Dass Taschendiebe oft auf leichte Beute stoßen, zeigen die Zahlen der Polizei. Im vergangenen Jahr haben die Täter bundesweit so oft zugeschlagen wie in den vergangenen zehn Jahren nicht. Die Polizei registrierte 157.069 Taschendiebstähle. Zum Vergleich: Die Diebstähle verzeichnen zu 2013 einen Anstieg von 16 Prozent.

Diebe richten 45,9 Millionen Schaden an

„Insbesondere das Gedränge bei Veranstaltungen, in Geschäften oder öffentlichen Verkehrsmitteln machen sich Diebe zunutze, um Reisende zu bestehlen“, sagt Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Im Jahr 2014 entstand dabei in Deutschland ein Schaden von 45,9 Millionen Euro. Die meisten Fälle bleiben unaufgeklärt, lediglich in 5,9 Prozent der Fälle kann ein Täter ausfindig gemacht werden.

„Die Täter sind in der Regel schon längst verschwunden, bis Opfer bemerken, dass der Geldbeutel, das Smartphone oder andere Wertgegenstände gestohlen wurden“, erklärt Klotter. Die meisten Taschendiebe arbeiten professionell, reisen sogar durch ganz Europa. Vor allem Großstädte sind betroffen.

Betrug und Diebstahl vorbeugen

Doch dem Diebstahl oder Betrug kann vorgebeugt werden. Gerade im Urlaub ist es ärgerlich, wenn plötzlich die Tasche mit allem Geld und Dokumenten verschwunden ist. Auf lange Behördenwege, die der Entspannung entgegen stehen, hat schließlich keiner große Lust. Prävention heißt in diesem Fall allerdings einige Vorbereitung im Vorfeld und Aufmerksamkeit vor Ort. „Noch vor Reisebeginn raten wir dazu, alle wichtigen Unterlagen wie Ausweispapiere zu kopieren – so sind im Falle eines Falles alle notwendigen Daten schnell zur Hand“, rät Klotter.

Der Polizeisprecher hat noch weitere Tipps:

Zahlungsmittel, Ausweise und Dokumente immer direkt am Körper tragen.

Wertgegenstände oder Ausweispapiere nie unbeaufsichtigt liegen lassen - auch nicht im Fahrzeug, etwa bei einem kurzen Stopp an der Tankstelle oder Raststätte.

Etwas Misstrauen schadet nicht , wenn Unbekannte auf Parkplätzen auf Schäden am Auto aufmerksam machen oder sich den Weg auf Landkarten zeigen lassen. Das können Tricks sein, um die Autoinsassen aus dem Wagen zu locken und anschließend Wertsachen daraus zu stehlen.

Busreisende sollten bei Tank-, Rast- oder Besichtigungsaufenthalten keinerlei Wertgegenstände im Bus zurücklassen. Es sei denn, der Fahrer oder andere vertrauenswürdige Personen bleiben im Bus, um auf die Sachen zu achten.

Bahnreisende sollten ihr Gepäck immer im Auge behalten. Das gilt besonders für Bahnhöfe, denn dort nutzen Diebe selbst die geringste Unaufmerksamkeit (z. B. beim Fahrkartenkauf oder bei Telefonaten), um blitzschnell zuzugreifen.

Bargeld auf das notwendige Minimum reduzieren und anderen möglichst wenig davon zeigen.

Unterwegs keinen Geldautomaten benutzen, an dem etwas ungewöhnlich erscheint. Mitunter bringen Betrüger Leisten oder Verblendungen an. Mitunter erkennt man Betrugsversuche auch an abstehenden und vor allem lockeren Teilen oder Spuren von Kleber rund um den Kartenschlitz.

Niemals die PIN der Bankkarten im Portemonnaie aufbewahren, schon gar nicht auf der Zahlungskarte. Sollten Karten gestohlen werden, so sollten die umgehend unter der bundesweiten Sperr-Notrufnummer (0049) 116 116 deaktiviert werden.

Von MAZonline

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