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Wissenswertes über den Sommer

Von Sommeranfang bis Sommerzeit Wissenswertes über den Sommer

Nach dem Frühling kommt der Sommer, und der verspricht Sonne, Wärme, Spaß und Ferien. Aber wann genau beginnt der Sommer, was ist die Sommersonnenwende, und wann sprechen Meteorologen überhaupt von einem Sommertag? Wissenswertes rund um die schönste Zeit des Jahres.

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Im Sommer blüht der Mohn.

Quelle: dpa

SOMMERANFANG: Für Meteorologen beginnt er wegen der einfacheren Berechnung von Monatsstatistiken am 1. Juni. Der astronomische (und kalendarische) Sommeranfang wird nach dem Sonnenstand angegeben. Auf der Nordhalbkugel ist es 2015 am 21. Juni um 18.38 Uhr MESZ soweit.
SOMMERSONNENWENDE: Der 21. Juni gilt als längster Tag des Jahres. In Deutschland reicht die Spanne von knapp 16 Stunden Helligkeit in den bayerischen Alpen bis zu mehr als 17 an der dänischen Grenze. Feiern zur Mittsommernacht sind besonders in nordischen Ländern beliebt.
SOMMERZEIT: Zweimal im Jahr wird in Deutschland die Zeit umgestellt. Seit 1996 drehen alle EU-Länder die Uhren im März auf die Sommerzeit vor und Ende Oktober eine Stunde zurück - hierzulande genau geregelt im "Gesetz über die Einheiten im Messwesen und die Zeitbestimmung".
SOMMERFERIEN: Die sechs Wochen ohne Schule beginnen in Deutschland nach einem rotierenden System von Bundesland zu Bundesland an anderen Terminen. 2015 haben die Nordrhein-Westfalen die Nase vorn und starten am 29. Juni. Schlusslicht sind die Bayern, wo erst am 1. August die Ferien anfangen. Brandenburgs Schüler haben vom 16. Juli bis 28. August ihre Sommerferien.
SOMMERTAG: Meteorologen sprechen von einem "Sommertag", wenn die Tageshöchsttemperatur mindestens 25 Grad Celsius erreicht. Bei 30 Grad und darüber ist es für Wetterexperten ein "heißer Tag".
REKORDSOMMER: Mit wochenlanger Gluthitze brach 2003 Hoch "Michaela" den deutschen Hitzerekord. In Perl-Nennig an der Saar registrierte der Wetterdienst Meteomedia am 8. August 40,3 Grad. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gab 40,2 Grad an, die er im August gleich dreimal maß. 2003 brachte auch den heißesten Juni seit 1901. Das Tagesmittel lag bundesweit mit 19,1 Grad 3,7 Grad über dem Monatsschnitt.
SOMMERGEWITTER: Im Juli und August sind schwere Wärmegewitter mit Windböen und Starkregen keine Seltenheit. Ursache ist feuchte Luft am Boden, die von der Sonne erhitzt aufsteigt und Gewitterwolken bildet. Oft fällt die Temperatur in kurzer Zeit örtlich um bis zu 15 Grad.
SOMMERSMOG: Er entsteht hierzulande seit den 1970er Jahren bei sommerlichen Hochdrucklagen unter intensiver Sonnenstrahlung vor allem aus Stickoxiden, die aus Autoabgasen stammen. Dabei bildet sich das Reizgas Ozon (O3).

Von Friedhelm Schachtschneider

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