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Von Rock in Caputh bis Glambecker Claviermusiken

Musik an Musenorten Von Rock in Caputh bis Glambecker Claviermusiken

Kulturland Brandenburg: Das ganze Jahr über sind die märkischen Musenorte eine Reise wert. Konzerte in edelstem Ambiente sind Publikumsmagnete – bei den Potsdamer Musikfestspielen Sanssouci, der Kammeroper Schloss Rheinsberg oder den Brandenburgischen Sommerkonzerten in Kirchen und Klöstern.

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Rock in Caputh.

Quelle: MAZ

Kulturland Brandenburg: Das ganze Jahr über sind die märkischen Musenorte eine Reise wert, von Schloss Wiepersdorf bis zur Rheinsberger Idylle. Über 500 Schlösser und Herrenhäuser zeugen von der preußisch geprägten Geschichte des Landes. Der Alltagshistorie in den Städten und Dörfern nehmen sich über 300 Museen an. Außerdem gibt es zahlreiche Galerien; oft stehen auch die Ateliers der Künstler den Interessierten offen. Neben den großen Theaterhäusern in Potsdam, Cottbus und Schwedt gibt es eine Vielzahl weiterer Veranstaltungsstätten und freier Gruppen, die den kulturellen Alltag im Lande bereichern.

Nicht nur im Sommer gehen Architektur und Musik eine fruchtbringende Liaison ein. Konzerte in edelstem Ambiente sind Publikumsmagnete – bei den Potsdamer Musikfestspielen Sanssouci, der Kammeroper Schloss Rheinsberg oder den Brandenburgischen Sommerkonzerten in Kirchen und Klöstern. Die Jugend trifft sich bei Rock in Caputh oder beim Bergfunk Open Air in Königs Wusterhausen. Brandenburg, ein Land für Entdecker, ob alt oder jung.

Denn neben den renommierten Festivals und Konzertreihen gibt es eine große Zahl regionaler Initiativen. Der Dachverband „Kulturfeste im Land Brandenburg“ weist über 60 Festivals aus, von A wie Altfriedland und seiner Musik im Kloster bis zu Z wie Zepernick und den „Randspielen“, einer Konzertreihe in der Sankt-Annen-Kirche.

Und auch in den Herbstmonaten ist das Angebot noch reichhaltig. Unter dem Motto „Faszination“ laden bis kurz vor Weihnachten die „Glambecker Claviermusiken“ ein. Abseits der großen Straßen und „mitten im Wald“, wie die Veranstalter sagen, begeistert der Spielort durch den Dreiklang von Kunst & Kultur, ursprünglicher Natur und aufmerksamen Gastgebern.

Eingebettet ist das Ensemble mit Dorfkirche, Kirchenklause und Rastplatz in das landschaftlich reizvolle Welsetal in der Schorfheide am Radfernweg Berlin-Usedom. Vier Stunden vor Konzertbeginn öffnen Kirchenklause und Museum. Im Gasthof «Am Speicher» in Parlow lässt sich gediegen speisen. Zum Erntedank-Sonntag am 3. Oktober bringt das Boettcher-Trio Beethoven, Schubert und Martinu in die Dorfkirche Glambeck. Am 17. Oktober dreht sich alles um die Musik am Hofe Sophie Charlottes, der ersten Königin von Preußen; am 15. November heißt es „Des Herbstes rotes Lächeln“, ein musikalisch-literarischer Nachmittag mit Texten u. a. von Ringelnatz, Kästner und Fontane.

Eines der wenigen grenzüberschreitenden Projekte startet am 12. November in Frankfurt (Oder) und Słubice, die „Transvocale“, das einzige „Festival für Lied und Weltmusik“ im Osten der Republik. Mit „abgefahrenen Musikanten und angesagten Sängerinnen und Sängern aus allen Anflugrichtungen“, so die Organisatoren.

Sommertheater im Herbst und Winter? Die Sommerkomödie im Oderbruch traut sich das. Im August fragte sie an immerhin 16 Abenden im Film-Theater Bad Freienwalde „Kommt noch was?“. Bei dem turbulenten Verwechslungs- und Verkleidungsspiel war Prinzipal Matthias S. Raupach zugleich auch Autor und Regisseur. Ab 23. Oktober folgt eine Hommage an Edith Piaf, ab 4. Dezember gibt’s bei der „Musical-Christmas 2015“ einen Hauch von Broadway in Bad Freienwalde.

Naturgemäß dominiert in den Programmen das Heiter-Klassische. Eine Ausnahme ist da der noch bis zum 19. November andauernde Musikherbst Cottbus mit dem eindeutigen Schwerpunkt „Zeitgenössische Musik“. Besonderes Anliegen ist es, Werke osteuropäischer und brandenburgischer (darunter sorbischer) Komponisten in den Mittelpunkt des Interesses zu rücken und dabei auch Kinder und Jugendliche an die Neue Musik heranzuführen. Auf dem Programm stehen in diesem Jahr nicht weniger als fünf Uraufführungen.

Von Frank Starke

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