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Grabschändung

Murnaus Schädel gestohlen Grabschändung

Friedrich Wilhelm Murnau hat mit Nosferatu 1922 einen der ersten Horrorfilme überhaupt gedreht. Nun, 93 Jahre, nach Erstaufführung des Films, haben Unbekannte wahrlich Schauderhaftes mit den Überresten von Murnaus Körper angestellt.

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Grabstelle des berühmten Regisseurs Friedrich Wilhelm Murnau.

Quelle: Ulrich Joho

Stahnsdorf. Unbekannte haben die Grabkammer von Murnaus Familiengruft geöffnet und daraus den Schädel gestohlen. Olaf Ihlefeldt, Friedhofsleiter seit 26 Jahren, hat den Diebstahl am Montagmorgen bemerkt und sofort Anzeige erstattet. „Ich bin einfach nur frustriert“, sagt Ihlefeldt. Der Friedhof habe immer wieder mit Vandalismus und Diebstählen zu kämpfen. Die Familiengruft der Murnaus ist eine seiner Lieblingsgrabstätten auf dem Friedhof. Sie ist auch bei Besuchern besonders beliebt.

Wegen Murnaus filmischen Schaffens zieht sie auch viele Vampiranhänger an. „Ich mache immer einen langen Hals, wenn ich daran vorbei laufe.“ Am Montag habe er den Diebstahl entdeckt. Die Tür zur Gruft stand offen. Die Diebe haben den einbalsamierten Kopf des Regisseurs gestohlen. „Mir fehlt dafür jedes Verständnis“, sagt Ihlefeldt.Es sei absolut pietätlos, wenn man sich an Überresten Verstorbener vergreife.

Regisseur Murnau ist 1933 bei einem Autounfall in Kalifornien gestorben. Weil lange nicht klar war, ob und wann sein Leichnam nach Stahnsdorf überführt werden kann, wurde die Leiche einbalsamiert. „Sie war noch sehr gut erhalten“, sagt Ihlefeldt. Er hoffe, dass der Schädel des berühmtes Regisseurs wieder auftauche.

Christian Meyer

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Entsetzen über Murnau-Grabschändung

Der Friedhofsleiter vom Südwestkirchhof ist immer noch entsetzt – Unbekannte haben aus dem Grab von Friedrich Wilhelm Murnaus den einbalsamierten Schädel des Nosferatu-Regisseurs gestohlen. Was die Täter damit wollen, ist unklar. Aber der gruselige Diebstahl hat internationales Interesse am Stahnsdorfer Promi-Friedhof geweckt.

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