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Überreste von 20 Kriegstoten geborgen

Kessin Überreste von 20 Kriegstoten geborgen

Im Oderbruch sind jetzt die Überreste von 20 Kriegstoten geborgen worden. Experten waren dort bereits seit einer Woche mit Ausgrabungen beschäftigt. Nun soll die Identität der Toten geklärt werden, damit sie bestattet werden können.

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Symbolbild

Quelle: dpa

Kessin. Die sterblichen Überreste von 20 Toten aus dem Zweiten Weltkrieg sind im Oderbruch geborgen worden. Es handelt es sich mehrheitlich um deutsche Gefallene, aber auch vier sowjetische sind darunter, wie der Verein zur Bergung Gefallener in Osteuropa am Montag mitteilte. 40 ehrenamtliche Mitarbeiter hatten rund eine Woche in Klessin (Märkisch-Oderland) nach Kriegstoten gesucht.

Zum Ende des Zweiten Weltkrieges hatten sich die Wehrmacht und die sowjetische Armee, die auf dem Weg nach Berlin war, erbitterte Kämpfe im Oderbruch geliefert. Der Verein fand bei den Grabungen auch Erkennungsmarken, die helfen können, die Identität zu klären. Später sollen die Toten auch bestattet werden.

Von MAZonline

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