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Derby auf der Sandscholle

Fußball-Brandenburgligist Babelsberg 03 II empfängt den Werderaner FC Derby auf der Sandscholle

Fußball-Brandenburgliga: SV Babelsberg 03 II ‒ Werderaner FC Viktoria: Während die Babelsberger als Schlusslicht verzweifelt um den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze kämpfen, trudelt Werder zusehends der Gefahrenzone entgegen.

und Dieter Wolff

Das morgige Derby auf der Sandscholle (15 Uhr) wird daher ein Duell um die sportliche Existenz. Der Rückstand der Babelsberger Reserve-Elf zum rettenden Ufer ist bereits auf sechs Punkte angewachsen. Obwohl das Team von Trainer Matthias Stuck zum Siegen verdammt ist, möchte der Coach noch nicht von einem Schicksalsspiel sprechen. Er räumt nur ein: "Sicherlich stehen wir unter Zugzwang, aber die Leistungen aus den letzten Spielen stimmen mich zuversichtlich. Gegen Werder brauche ich meine Spieler nicht groß motivieren, da weiß jeder, um was es geht." Fehlen werden ihm die weiterhin verletzten Armin Schmidt, De-Camp und Göbel. Da die Regionalliga-Elf bereits heute gegen Union Berlin II spielt, darf Stuck aber mit Unterstützung aus der ersten Mannschaft rechnen.

Davon wollen sich die Werderaner nicht beirren lassen, sondern mit aller Macht ihre vier Spiele andauernde Negativserie ausgerechnet gegen den Stadtnachbarn beenden. In der Tabelle fielen die Blütenstädter im Kalenderjahr 2014 um sechs Plätze auf Rang elf zurück und haben nur noch sechs Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang. In der Hinrunde lief es noch so gut für den WFC. "Wir haben gezeigt, dass wir in dieser Liga mit jedem Gegner mithalten können", resümiert Coach Thomas Leek. "Daran wollen wir im Derby endlich mal wieder anknüpfen und die ersten Pluszähler einfahren." Auch sei die Hinspiel-Niederlage (1:2) nicht vergessen, als die Führung aus der Hand gegeben wurde. Personell sieht es bei Werder wieder etwas besser aus. Kristian Dimitrov hat seine Rotsperre abgesessen und steht wie Tim Wolter (nach Gelbsperre) wieder im Aufgebot. Aaron Eichhorn ist noch nicht einsatzbereit.

Von Ralf Schöfski

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