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Sportbuzzer Finalort wird ausgelost
Sportbuzzer Finalort wird ausgelost
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20:15 18.04.2014
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Der SVB empfängt um 13.30 Uhr im Karl-Liebknecht-Stadion. den VFC Plauen.

Für das Endspiel im Landespokal gegen den FSV Optik Rathenow am 28. Mai fehlen noch der Austragungsort und die Anstoßzeit. Gespielt wird entweder in Rathenow oder in Babelsberg. "Da die Mannschaften in der gleichen Klasse spielen, haben sich beide Vereine auf die Auslosung geeinigt", teilte Siegfried Kirschen, Präsident des Landesverbandes, mit. "Ausgelost wird am Donnerstag während der Vorstandssitzung des Landesverbandes in Cottbus. Glücksfee wird eine Mitarbeiterin der Geschäftsstelle spielen", so Kirschen.

"Berauschend war es nicht, was wir gezeigt haben. Wir hätten intensiver, aggressiver zu Werke gehen müssen", bemerkte nach dem Babelsberger 1:0-Sieg n. V. im Halbfinale des Landespokals in Schöneiche SVB-Linksverteidiger Severin Mihm. "Von uns ist am Ende eine Last abgefallen, die Freude über den Einzug ins Finale war verhaltend. Aber wir sind erleichtert und wollen gegen Plauen wieder besseren Fußball zeigen", so Mihm. Der 23-Jährige hatte sich am östlichen Berliner Stadtrand als auffälligster Akteur erwiesen und vor 640 Zuschauern zusammen mit Heiko Schwarz fast alle Angriffe über die linke Seite inszeniert. Der quirlige Schwarz holte schließlich nach 99 Minuten den Elfer heraus, den Maxi Zimmer mit Gewaltschuss verwandelte. Zu diesem Zeitpunkt hatten einige Chaoten versucht, in den Babelsberger Fanblock einzudringen. Sie wurden von einem Polizeiaufgebot, das sofort zur Stelle war, daran gehindert.

Dass kein echter Pokalfight aufkam, lag auch an den Platzverhältnissen. Das Gras stand auf dem unebenen Untergrund zu hoch, und der Rasen wies unzählige Löcher auf. Mihm und den anderen war es beim Schlusspfiff egal. "Nach einiger Zeit fragt keiner mehr danach, wie der Erfolg zustande kam." Geraune unter den Anhängern des Gastgebers kam nur bei zwei Freistößen für Germania

beide Male wurde das Ziel verfehlt
und zwei kleinen Patzern von SVB-Keeper Marvin Gladrow auf, als ihm die Kugel aus den Händen glitt.

Mihm als Abwehrmann mit Offensivdrang erlebte in der Kabine mit Schwarz sowie Dennis Lemke zwei Schulterklopfer. "Gut gemacht, Severin", sagten beide. Blondschopf Mihm hat sich in den vergangenen Wochen nach einer schwächeren Phase wieder in den Vordergrund gespielt. Drei Tore stehen bisher in seiner Saisonbilanz. Er traf gegen Meuselwitz sowie zweimal mit dem Kopf gegen Magdeburg und Halberstadt. "Mit meinem Drang nach vorn kann ich mich ausleben", sagt er. "Vielleicht gelingen mir noch bessere Flanken und erfolgreiche Torschüsse. Wir müssen aus allen Reihen torgefährlich werden, denn vorn fehlen uns die abgezockten Typen."

Severin Mihm verbindet Fußball und Studium. Neben Kapitän Julian Prochnow und Mittelfeldspieler Daniel Becker studiert auch er an der Potsdamer Uni. Mihm belegt Mathematik und Sport auf Lehramt.

Die Babelsberger als achtmaliger Landespokalgewinner wollen bis zum Finale gegen Vorjahrssieger Rathenow die Spannung hochhalten. Gelegenheit bietet sich schon Ostermontag gegen den Gegner aus dem Vogtland. Plauen weist auf dem neunten Tabellenplatz einen Punkt mehr als Babelsberg auf. Bei einem Sieg winkt den Nulldreiern ein einstelliger Tabellenrang.

Von Detlef Braune

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