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Maximilian Zimmer trifft zweimal

SV Babelsberg 03 behauptet sich in Halberstadt durch Freistoßtore mit 2:1 Maximilian Zimmer trifft zweimal

Zweimal schlug Maximilian Zimmer am Sonntag dem Gastgeber VfB Germania Halberstadt auf die gleiche Art ein Schnippchen. Seine beiden Treffer durch Freistöße führten Fußball-Regionalligist SV Babelsberg 03 am Ende zum 2:1 (1:0)-Auswärtssieg.

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MaximilianZimmer ließ am Sonntag seinen SVB jubeln.

Quelle: Jan Kuppert

Halberstadt. "Nach dem 2:1 zu Hause gegen den Berliner AK können wir jetzt von einem Befreiungsschlag reden", jubelte SVB-Trainer Cem Efe. Damit sind die Havelstädter seit drei Spielen ohne Niederlage.

Die Gäste hatten sich einiges vorgenommen. Das 2:4 zu Hause am 30. August gegen Germania war der Auftakt einer Niederlagenserie auf eigenem Gelände. Die Babelsberger standen beim Rückspiel kompakt, taten dem Gastgeber nicht den Gefallen, erneut ins offene Messer zu laufen. Der trickreiche Babelsberger Enes Uzun feuerte nach zwölf Minuten aus 25 Metern ab, Torwart Pascal Nagel entschärfte den Schuss. Auf der Gegenseite setzte Emmanuel Krontiris mit einem Schuss an die Latte des SVB-Gehäuses ein Achtungszeichen (26.).

Sieben Minuten später nahm Maxilian Zimmer auf der linken Seite, dicht an der Außenlinie, erstmals Maß. Bei seinem ersten Freistoß passte Germania-Keeper Nagel noch auf. Kurz vor der Pause gab es erneut Freistoß an dieser Stelle. Der aus 23 Metern von Zimmer diagonal aufs Halberstädter Tor geschlagene Ball fand, auch durch den starken Wind begünstigt, den Weg am kurzen Pfosten vorbei ins Netz (45.). Duplizität der Ereignisse und eine fast identische Situation nach der Pause: Die Gäste bekamen wiederum einen Freistoß von links zugesprochen. Zimmer versenkte auch diesen Ball ins kurze Eck (55.).

Dies war in einem Spiel auf durchschnittlichen Niveau bereits eine Vorentscheidung. Die starken Böen machten den Akteuren zu schaffen, sodass durchdachte Kombinationen hüben wie drüben Mangelware blieben. Den Gästen war es egal. Sie spulten ihr Pensum konsequent runter. Auf beiden Seiten wurden nur wenige Chancen herausgespielt, Strafraumszenen waren Mangelware.

Entlastungsangriffe der Babelsberger wie vor der Pause durch Uzun und Lucas Albrecht gab es kaum noch. Die Halberstädter versuchten mit Macht das Blatt noch zu wenden. Doch die Gäste-Abwehr stand sicher, davor entschärften bereits die lauffreudigen Sechser Heiko Schwarz und Lovro Sindik die Angriffsversuche des Gastgebers. Wenn es brenzlig zu werden drohte, nahmen die Babelsberger durch taktische Fouls auch Gelbe Karten in Kauf. Vor der Halbzeit sah Schwarz den Karton, nach 58 Minuten wurde Abwehrchef Julian Prochnow verwarnt.

Im Gegensatz zum BAK-Spiel bewirkten die Auswechslungen bei den Gästen kaum etwas. Mit Ausnahme von Jerome Maaß, der Joaquim Makangu nach 60 Minuten ersetzte. Im Endspurt witterten die Halberstädter nach dem Anschlusstreffer noch einmal Morgenluft. Krontiris hatte aus 25 Metern rechts oben in den Torwinkel getroffen (73.). Zehn Minuten später pfiff ein Fernschuss von Krontiris am Babelsberger Gehäuse vorbei. SVB-Keeper Marvin Gladrow, der in 90 Minuten kaum geprüft wurde, konnte aufatmen. Die Gäste brachten die Partie nach Hause. Daniel Becker hätte in der Schlussminute fast noch auf 1:3 erhöht. Der Mittelfeldmann trat bei seinem Abschluss allerdings in den Rasen und vergab so die letzte Chance des Spiels.

Von Detlef Braune

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