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Brandenburg 13.000 Glücksspielsüchtige in Brandenburg
Brandenburg 13.000 Glücksspielsüchtige in Brandenburg
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14:42 21.09.2014
Glücksspiel kann süchtig machen. Quelle: Ole Spata
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Potsdam/ Frankfurt (Oder)

Süchtig nach Lotto, Poker oder Daddeln am „Einarmigen Banditen”: Für 13.000 Brandenburger ist Glücksspiel eine Sucht. Etwa 11.000 weitere 16- bis 65-Jährige haben nach Angaben der Brandenburgischen Landesstelle für Suchtfragen ein problematisches Verhalten. 
Nach Angaben der Landesstelle waren nach einer Befragung 2013 etwa 87 Prozent der Glücksspielsüchtigen Männer. Knapp 90 Prozent der Betroffenen zockten am Geldspielautomaten, etwa 11 Prozent gingen regelmäßig in die Spielbank. Knapp die Hälfte waren Arbeiter, Angestellte oder Beamte. Hartz IV bezogen nach der Umfrage etwa 25 Prozent.

In Brandenburg gibt es über 40 Suchtberatungsstellen unterschiedlicher Träger. Sie kümmern sich um Betroffene und ihre Angehörigen. Auch Möglichkeiten der Behandlung werden individuell erörtert. Die meisten Süchtigen kommen
nach den Erfahrungen der Landessuchtstelle jedoch viel zu spät. Oft wurden bereits hohe Schulden angehäuft, um die Sucht zu finanzieren. Arbeitsstellen gingen verloren und Familien brachen auseinander.

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In vertraulichen Gesprächen können Betroffene und ihre Angehörigen ihre Probleme vorbringen. Die Beratungen sind freiwillig und unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht.

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