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Brandenburg 26. Jüdisches Filmfestival Berlin-Brandenburg ist eröffnet
Brandenburg

26. Jüdisches Filmfestival Berlin-Brandenburg ist eröffnet

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18:12 06.09.2020
Der Film „Kiss me Kosher“ feiert seine Weltpremiere. Quelle: Amit Gilboa
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Berlin/Potsdam

Mit der Deutschlandpremiere der israelischen Produktion „Incitement“ über den Attentäter von Israels Premierminister Yitzhak Rabin (1922-1995) ist am Sonntag in Berlin das 26. Jüdische Filmfestival Berlin-Brandenburg eröffnet worden. Unter dem Motto „Jews with many Views“ (Deutsch: Juden mit vielen Ansichten) sind nach Veranstalterangaben bis zum 13. September 44 nationale und internationale Spielfilme, Dokumentarfilme, Kurzfilme sowie Serien mit jüdisch-israelischer Thematik zu sehen. Alle aktuellen Filme seien Welt-, Deutschland- oder Berlinpremieren.

Riesenchance durch Online-Format

Wegen der Corona-Pandemie findet Deutschlands größtes jüdisches Filmfestival als sogenanntes Hybrid-Festival statt und läuft sowohl bundesweit online über eine Streaming-Plattform als auch regional in acht Berliner und Brandenburger Kinos. Festivalleiterin Nicola Galliner sprach von einer Riesenchance durch das Online-Format. „Alle Zuschauer in Deutschland können unsere Filme online sehen“, sagte Galliner der Wochenzeitung „Jüdische Allgemeine“ (online). Das sei zuvor nicht möglich gewesen.

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Am Montag folgt im Berliner Delphi Filmpalast eine Weltpremiere mit „Kiss me kosher“ (Deutschland 2019) über ein deutsch-israelisch-lesbisches Liebespaar. Mit „The Juggler“ (USA 1953) erinnert das Festival zudem an die 2020 verstorbene Hollywood-Legende Kirk Douglas. In einer Retrospektive läuft die Dokumentation „Don't call it Heimweh“ (USA 2004) über die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer. Der Abschlussfilm „Persischstunden“ mit Lars Eidinger ist eine russisch-deutsch-belarussische Koproduktion.

Von RND/dpa