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Brandenburg ADAC: Brandenburger sind Stauspitzenreiter im Osten
Brandenburg ADAC: Brandenburger sind Stauspitzenreiter im Osten
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11:15 06.02.2020
Wie hier auf der A10 bei Birkenwerder (Oberhavel) kam es vergangenes Jahr häufiger zu Staus. Quelle: Robert Roeske
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Potsdam

Autofahrer in Brandenburg und Berlin standen im vergangenen Jahr mitunter deutlich länger im Stau als im Jahr zuvor. Zwar sei die Zahl der gemeldeten Staus als auch deren Gesamtlänge gegenüber 2018 zurückgegangen, dafür mussten Autofahrer aber deutlich länger im Stillstand ausharren, teilte der ADAC Berlin-Brandenburg am Donnerstag mit.

Die Staus auf Brandenburgs Straßen summierten sich demnach auf 18.526 Stunden. Auf dem Brandenburger Autobahnnetz wurden 22.186 Staus gezählt (minus sieben Prozent). Die Gesamtdauer der rund 18.500 Staustunden lag aber um zehn Prozent höher. Sowohl in Staumeldungen, Staukilometern als auch Staudauer führt Brandenburg die östlichen Bundesländer an. Das liegt nicht zuletzt an Dauerbaustellen wie auf der A9 und auf der A10.

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 22.299 Stunden Wartezeit in Berlin

In der Hauptstadt gab es 2019 sogar 24.014 Staumeldungen. Das waren zwar neun Prozent weniger als 2018. Aber auch hier stieg die Gesamtdauer des unfreiwilligen Stillstands – und zwar deutlich. Im Vergleich zu 2018 stieg die Gesamtdauer um 50 Prozent auf 22.299 Stunden. Damit rangiert Berlin gemessen an der Länge seines Autobahnnetzes erneut auf Platz Eins der bundesweiten ADAC Staubilanz.

Wer einmal stand, stand nun noch länger still, fasste der Automobilclub die Situation für die Metropolregion Berlin-Brandenburg zusammen.

Die Sommerferien sorgten für die Superstaus

Besonders der Rückreiseverkehr aus den Sommerferien machte sich in der Region bemerkbar. Die staureichsten Tage waren laut ADAC-Studie der 2. August in Berlin und der 4. August in Brandenburg.

 Der ADAC sprach sich für den weiteren Ausbau des ÖPNV aus, um vor allem im Berufsverkehr Entlastung zu schaffen. Auch die Modernisierung der Schienensysteme im Nah- und Fernverkehr müsse konsequent vorangetrieben werden, hieß es.

Von Torsten Gellner

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