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Abiturprüfungen in Brandenburg sollen wie geplant stattfinden

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12:38 07.04.2021
Die Abiturprüfungen in Brandenburg sollen wie geplant stattfinden (Symbolbild).
Die Abiturprüfungen in Brandenburg sollen wie geplant stattfinden (Symbolbild). Quelle: Kay Nietfeld/dpa
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Potsdam

Trotz neuer Einschränkungen im Schulunterricht wegen der Corona-Pandemie hat Bildungsministerin Britta Ernst bekräftigt, dass die Abiturprüfungen in Brandenburg wie geplant am 21. April in den Schulen starten sollen. „Ich kann ganz deutlich sagen: Das Abitur wird stattfinden, es wird kein Notabitur sein. Es wird ein anspruchsvolles Abitur sein, das vergleichbar ist“, sagte Ernst, die auch Präsidentin der Kultusministerkonferenz ist, am Mittwoch dem Inforadio des rbb.

Schüler werden verunsichert

Ernst wandte sich damit erneut gegen eine Äußerung der Vorsitzenden der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Marlies Tepe, die am Montag gefordert hatte, die Abiturprüfungen bei sehr hohen Infektionszahlen notfalls ausfallen zu lassen. „Ich bin wirklich fassungslos über diese Äußerung, die ja vor allem die Schülerinnen und Schüler verunsichert, die jetzt auf den letzten Metern der Abiturprüfung sind“, so die Ministerin.

Die Landesregierung hatte am Dienstag beschlossen, die mittleren Jahrgänge, also vor allem die Stufen 7, 8 und 9, nach den Osterferien vorerst wieder in den Distanzunterricht zu schicken. Derzeit sei noch nicht absehbar, wann auch diese Schüler wie die Grundschüler und die Abschlussklassen wieder in den Wechselunterricht zwischen Schule und zuhause zurückkehren könnten, so Ernst. „Ich hab‚ dennoch die große Hoffnung, dass wir mit unserer veränderten Teststrategie und einem Impfangebot an die Lehrkräfte der weiterführenden Schulen eine Perspektive haben, die Schülerinnen und Schüler vor den Sommerferien zurück zu holen.“ Schüler im Präsenzunterricht und die Lehrkräfte müssen in Brandenburg vom 19. April an zwei Mal pro Woche einen negativen Schnelltest vorlegen, bevor sie die Schule betreten dürfen.

Von RND/dpa