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Brandenburg Drei weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest in Brandenburg bestätigt
Brandenburg

Afrikanische Schweinepest in Brandenburg: Drei weitere Fälle

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14:34 08.10.2020
In Brandenburg wurden drei weitere infizierte Wilschweine gefunden. Quelle: Andrea Warnecke/dpa
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Potsdam

Die Zahl der bestätigten Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Brandenburg steigt weiter – inzwischen sind 53 Fälle bekannt. Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat am Donnerstag bei drei weiteren Wildschweinen den amtlichen Verdacht auf Afrikanische Schweinepest bestätigt, wie das Brandenburger Verbraucherschutzministerium mitteilt.

Es handle sich bei allen drei Tieren um Fallwild, das in den bestehenden Kerngebieten gefunden wurde: zwei bei Neuzelle (Landkreis Oder-Spree) und eins in Bleyen (Märkisch-Oderland). Damit sind inzwischen neun Fälle in Spree-Neiße bekannt, 42 Fälle in Oder-Spree sowie zwei Fälle Märkisch-Oderland.

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Kadaver vermutlich bereits vier Wochen alt

Der positive Fund in Märkisch-Oderland war laut Ministerium bereits stark verwest. Das Friedrich-Loeffler-Institut geht davon aus, dass dieser Kadaver schätzungsweise mindestens vier Wochen am Fundort gelegen haben musste, bevor er entdeckt wurde. Bei dem Fallwild handelt es sich um eine Bache, die im Rahmen der Fallwildsuche im Kerngebiet gefunden und beprobt wurde. Das Tier lag, versteckt im Dickicht, dicht an der Stelle des ersten Fundes. Ein Jäger hatte dort am 27. September einen sogenannten Überläufer erlegt und beprobt. Das Ergebnis führte am 30. September zum ersten amtlich festgestellten ASP-Fall in Märkisch-Oderland. Das bestehende Kerngebiet muss nicht verändert werden.

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Der erste ASP-Ausbruch beim Schwarzwild ist im Land Brandenburg am 10. September amtlich festgestellt worden.

Von MAZonline