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Brandenburg Arbeitslosigkeit im Juli in Brandenburg leicht gestiegen
Brandenburg Arbeitslosigkeit im Juli in Brandenburg leicht gestiegen
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13:59 31.07.2019
Das Logo der Agentur für Arbeit. Quelle: Carsten Rehder/dpa
Potsdam

Die Arbeitslosigkeit in Brandenburg ist im Juli leicht gestiegen, bleibt aber vergleichsweise gering. 75 986 Frauen und Männer waren arbeitslos gemeldet, wie die Arbeitsagentur am Mittwoch mitteilte. Das waren 1630 mehr als im Vormonat, aber knapp 5900 weniger als vor einem Jahr.

In der Ferienzeit ist es normal, dass sich mehr Menschen arbeitslos melden. Der saisonübliche Anstieg sei dieses mal aber etwas stärker ausgefallen als in den Vorjahren, erklärte die Agenturdirektion für Berlin und Brandenburg. Hier spiegelten sich konjunkturelle Unsicherheiten.

Nur geringfügig mehr

Die Arbeitslosenquote lag in Brandenburg bei 5,7 Prozent. Das war 0,1 Prozentpunkt mehr als im Juni und ein halber Prozentpunkt weniger als vor einem Jahr. Bei den Agenturen sind zugleich mehr als 24 000 offenen Stellen gemeldet. Auch bei Ausbildungsplätzen sei die Auswahl noch groß, hob Direktionsleiter Bernd Becking hervor. Gut 6000 Lehrstellen seien noch frei.

Arbeitsministerin Susanna Karawanskij verwies darauf, dass sich zumindest die Zahl der Langzeitarbeitslosen in den vergangenen fünf Jahren fast halbiert habe. Während im Sommer 2014 noch mehr als 50 500 Brandenburger länger als ein Jahr arbeitslos waren, seien es nun nur noch rund 28 200. Brandenburg unterstütze seit vier Jahren Langzeitarbeitslose und deren Familien. Dafür stünden von August 2014 bis Juli 2020 rund 40 Millionen Euro aus EU-Mitteln zur Verfügung.

Bildung und Qualifizierung sind wichtig

„Viele Unternehmen spüren, dass die Konjunktur in der Hauptstadtregion nicht mehr so rund läuft wie noch vor einigen Monaten“, sagte der Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg, Christian Amsinck. Wichtig seien nun Bildung und Qualifizierung der Arbeitnehmer. „Unternehmen, Arbeitsagenturen, Bildungsträger und Politik müssen gemeinsam dafür sorgen, dass die Arbeitnehmer mit den sich wandelnden Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt zurechtkommen“, sagte Amsinck.

Von RND/dpa

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