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Brandenburg Arbeitslosigkeit in Brandenburg leicht gestiegen
Brandenburg Arbeitslosigkeit in Brandenburg leicht gestiegen
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11:17 03.01.2017
Quelle: dpa
Potsdam

Die Arbeitslosigkeit in Brandenburg ist im Dezember 2016 gestiegen. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) zählte 99.048 arbeitsuchende Männer und Frauen. Das waren 2195 mehr als im November, jedoch auch 11.089 weniger als ein Jahr zuvor. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,2 Punkte auf 7,5 Prozent. Sie lag damit 0,8 Punkte niedriger als im Dezember 2015, wie die Regionaldirektion Berlin-Brandenburg am Dienstag mitteilte.

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Auch in Berlin ist die Arbeitslosigkeit im vergangenen Monat leicht gestiegen. 172.604 Männer und Frauen waren arbeitsuchend gemeldet. Das waren 1730 mehr als im November, aber 11.663 weniger als ein Jahr zuvor. Die Quote verharrte bei 9,2 Prozent und lag damit 0,9 Prozentpunkte niedriger als vor einem Jahr.

Die Bundesagentur für Arbeit sprach von guten Nachrichten vom Arbeitsmarkt. In Berlin und Brandenburg seien 46.000 Stellen frei. „Das neue Jahr bietet somit für viele gute Chancen in Arbeit zu kommen.“

Niedrigster Jahresdurchschnittswert seit 25 Jahren

Die Gesamtzahl der Arbeitslosen in Deutschland ist zum Jahresende witterungsbedingt auf 2,568 Millionen gestiegen. Im Dezember 2016 seien 36.000 mehr Männer und Frauen arbeitslos gemeldet gewesen als im November, hieß es. Das waren 113.000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg im Vergleich zum November um 0,1 Punkt auf 5,8 Prozent.

Auf das Gesamtjahr 2016 betrachtet lag die Arbeitslosenzahl im Durchschnitt bei 2,691 Millionen Menschen. Das ist der niedrigste Jahresdurchschnittswert seit 25 Jahren. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote sank um 0,3 Punkte auf 6,1 Prozent. Bereits im Jahr 2015 hatte die Arbeitslosenzahl mit durchschnittlich 2,795 Millionen ein Rekordtief erreicht.

„Die gute Entwicklung bei der Arbeitslosigkeit hat sich zum Jahresende fortgesetzt“, sagte BA-Chef Frank-Jürgen Weise. „Der lange Zeit kräftige Beschäftigungsaufbau hat sich seit den Sommermonaten zwar spürbar abgeschwächt, die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern bewegt sich aber weiter auf sehr hohem Niveau.“

Der Winter ist schuld

Die steigende Arbeitslosigkeit im Dezember hat nach der Einschätzung von Ökonomen zum größten Teil jahreszeitliche Gründe: Im Dezember werden in der Regel die ersten Vorboten der Winter-Arbeitslosigkeit spürbar. Witterungsbedingt verlieren zum Jahresende bereits Tausende Beschäftigte in Außenberufen - wie auf dem Bau oder in Gärtnereien - ihre Arbeit und melden sich den Winter über arbeitslos. Deutlich ausgeprägter ist dieser Effekt allerdings im Januar.

Die um diese jahreszeitlichen Einflüsse bereinigte Arbeitslosenzahl sank im Dezember: Im Vergleich zum Vormonat ging sie um 17.000 Erwerbslose zurück.

Die Erwerbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sind im Vergleich zum Vorjahr weiter gewachsen, wenngleich sich das Wachstum der BA zufolge zuletzt deutlich abgeschwächt hat. Auch die Nachfrage nach Arbeitskräften sei nach wie vor hoch, teilte die BA mit. Im Dezember waren 658.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 68.000 mehr als vor einem Jahr.

Von MAZonline

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