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Brandenburg Auch in Brandenburg: Omikron wird dominante Virusvariante
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Auch in Brandenburg: Omikron wird dominante Virusvariante

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13:17 05.01.2022
Auch in Brandenburg wird die Omikron-Variante dominant.
Auch in Brandenburg wird die Omikron-Variante dominant. Quelle: dpa/Sebastian Gollnow
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Potsdam

In Brandenburg wird Omikron nach Einschätzung der Landesregierung in diesen Tagen die vorherrschende Coronavirus-Variante. Unter den untersuchten Proben sei in der52. Kalenderwoche (bis Sonntag) „schon ein Überwiegen von Omikron zu verzeichnen“, sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) am Mittwoch im Fachausschuss des Landtages.

Die Virusvariante Omikron ist in einigen Bundesländern wie Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Baden-Württemberg nach Angaben der zuständigen Landesbehörden bereits vorherrschend. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt seit dem 30. Dezember von Tag zu Tag. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht erste Hinweise, dass der Verlauf der Erkrankung bei Omikron insgesamt milder sein könne.

Inzidenz steigt am Mittwoch deutlich

In Brandenburg schwankte die Sieben-Tage-Inzidenz in den vergangenen Tagen und stieg zum Mittwoch deutlich auf 400,4. Dies kann auf Nachmeldungen zurückgehen. Am höchsten ist die Inzidenz in Cottbus mit 561,3 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen, aber auch in den Landkreisen Spree-Neiße, Oder-Spree, Elbe-Elster und der Prignitz überschreitet der Wert die 500er Marke.

Bei der Brandenburger Corona-Warnampel liegt neben der Sieben-Tage-Inzidenz auch der Anteil der Intensivbetten mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten mit 21,8 Prozent im roten Bereich. Bei der Zahl neuer Krankenhauspatienten mit Covid-19 pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen steht die Ampel mit 3,95 auf Gelb.

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Nonnemacher rechnet mit Verkürzung der Quarantänezeit

Nonnemacher rechnet angesichts steigender Zahlen bei den Corona-Neuinfektionen mit kürzeren Quarantänezeiten. Die Gesundheitsminister wollten sich bei ihrer Sondersitzung noch vor der Ministerpräsidentenkonferenz zur Frage der Verkürzung der Quarantäne bei Omikron verabreden, sagte Nonnemacher am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Landtags. „Das ist, denke ich, ein sehr dringliches Thema, weil es nur bundesweit einheitlich geschehen kann.“

Im RBB-Inforadio sagte die Ministerin, sie erwarte eine Verkürzung der Quarantänezeiten. Es brauche zudem „spezielle Regelungen“ für Beschäftigte in der sogenannten kritischen Infrastruktur. Bereits Ende Dezember hatte die Nonnemacher eine Verkürzung der Quarantäne für medizinisches Personal ohne Symptome ins Gespräch gebracht.

Von dpa