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Brandenburg Wahlkampfauftakt der Brandenburger AfD zur Bundestagwahl in Cottbus
Brandenburg

Auftakt zum Wahlkampf zur Bundestagswahl der AfD in Cottbus

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21:02 31.07.2021
Ein Schild der "Alternative fuer Deutschland" (AfD).
Ein Schild der "Alternative fuer Deutschland" (AfD). Quelle: Steffen Schellhorn/dpa
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Cottbus

Mit Reden von einem Bundes- und mehreren Landespolitikern hat die Brandenburger Afd in Cottbus den Bundestagswahlkampf eingeläutet. Schätzungsweise 150 Menschen kamen am Samstagnachmittag auf dem Stadthallenvorplatz zusammen. Redner waren unter anderem die Bundestagskandidaten Daniel Münschke, Steffen Kotré, Hannes Gnauck und die Vize-Vorsitzende des Landesverbandes, Birgit Bessin. Auch AfD-Fraktionschef Christoph Berndt war vor Ort. Ein AfD-Bus, auf dem „Volksexpress“ stand und der in den kommenden Wochen auf Werbetour durchs Land fahren wird, stand auf dem Platz.

Bessin sprach von einem Irrweg der Globalisten, der durch die AfD gestoppt werde. „Es darf keine Stimme für Deutschlandabschaffer geben.“ Der Lausitzer Landtagskandidat Münschke, Direktkandidat für die Bundestagswahl und AfD-Fraktionschef in Guben (Spree-Neiße), sagte der Deutschen Presse-Agentur, den Menschen müsse ein Angebot für eine starke Opposition gemacht werden, die die Regierung in ihrem Handeln überwache und für die Region im Strukturwandel das Bestmögliche heraushole.

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Auch vom MAD beobachteter „Extremist“ spricht

Der AfD-Bundestagskandidat Hannes Gnauck aus Prenzlau in der Uckermark sagte bei der Veranstaltung: „Ich werde weiter unbequem sein (...). Und keine Kanzlerin, kein Minister, kein Herr Haldenwang und kein politisch instrumentalisierter Geheimdienst würden mir jemals die Nähe zu Euch, zu meinem Volk, verbieten können.“

Gnauck wird vom Militärischen Abschirmdienst (MAD) als „Extremist“ eingestuft. Das Verfahren des MAD gegen ihn laufe, hatte er am Freitag bestätigt. Er will sich dagegen juristisch zur Wehr setzen. Der 29-jährige Oberfeldwebel bei der Bundeswehr ist auch Botschafter der Jugendorganisation Junge Alternative, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall eingestuft wird.

Von RND/dpa