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Brandenburg Das war die Siegerehrung des MAZ-Fotowettbewerbs „Augenblicke“
Brandenburg Das war die Siegerehrung des MAZ-Fotowettbewerbs „Augenblicke“
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17:50 16.02.2020
Alle Nominierten auf der Bühne: Die besten Fotografen des Leserfotowettbewerbes „Augenblicke“. Quelle: Foto: Varvara Smirnova
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Potsdam

Der Rahmen war gesetzt: Ein abgedunkelter Saal im UCI-Kino in Potsdam-Mitte, gefüllt bis fast auf den letzten Platz. MAZ-Chefredakteur Henry Lohmar im Scheinwerferlicht auf der Bühne und zahlreiche gespannte Leser und Fotografen im Publikum.

Zum 29. Mal wurden am Samstag in festlicher Atmosphäre die Sieger des MAZ-Fotowettbewerbs „Augenblicke“ gekürt – einen Wettbewerb, für den in diesem Jahr mehr als 700 Teilnehmer rund 2000 Fotos für sieben verschiedene Preiskategorien einsandten.

Ein bisschen „Oscar-Feeling“ bei der Preisverleihung

Ein bisschen „Oscar-Feeling“ machte Lohmar aus, als er zuerst Jury- und MAZ-Layout-Chef Detlev Scheerbarth auf die Bühne rief, der noch vor der Preisverleihung ein großes und bemerkenswertes Lob für alle Teilnehmer aussprach: „Es waren wieder überraschend viele wirklich sehr gute Bilder dabei“, sagte Scheerbarth. „Das ist immer beeindruckend, wie gut die MAZ-Leser fotografieren.“

Nominierte und Gewinner in sieben Kategorien

Die Jury habe es sich folglich nicht leicht gemacht, am Ende aber standen die Gewinner mit beeindruckenden Bildern in Kategorien wie „Action aller Art“, „Städte und Architektur“, und „Garten und Landschaft“ fest.

Neue Selfie-Kategorie

Neu in diesem Jahr war unter anderem die Kategorie „Selfie – Ich im Land Brandenburg“. Bilder, die immer auch ein bisschen Humor beweisen, sagte Lohmar und machte ein Bild mit dem winkenden Publikum im Hintergrund. Diese Kategorie übrigens gewann Kati Köllner aus Potsdam mit einem Motiv, bei dem es scheint, als ob ihr Kater auf den Auslöser drückt.

Den Hauptpreis allerdings gewann Julia Felgentreu aus Jüterbog mit dem Bild „Der Versuch den Rubix Würfel und das Rätsel des Lebens zu lösen“. Felgentreu fotografierte dafür ihre Freundin Lena im Sand, vor der mehrere Zauberwürfel zu schweben scheinen. Das kann als Symbol verstanden werden. „Unser Leben besteht aus Rätseln, die man entschlüsseln muss“, sagt Felgentreu, die den Gewinn des Hauptpreises selbst nicht erwartet hätte: „Ich dachte einfach mal, dass ich es versuche. Aber dass ich wirklich gewinne, hätte ich nicht geglaubt.“

Jury begeistert vom Siegerfoto

Entstanden ist das Bild im September 2019, an einem der letzten Sommertage, auf der Binnendüne am Wurzelberg zwischen Jüterbog und Luckenwalde. Das ist ein Lieblingsplatz von Julia Felgentreu. „Da kommen Assoziationen an den Strand auf“, sagt sie. Die Jury jedenfalls war begeistert von dem Bild: „Es ist außergewöhnlich, es ist modern und passt sehr gut in das Jahr 2019“, sagte Jury-Chef Scheerbarth.

Lesen Sie auch: Das ist die Gewinnerin der „Augenblicke 2019“

Aber auch in den weiteren Kategorien gab es immer wieder erstaunliche Motive. So gewann der Landwirt Edwin Dröge aus Hinzdorf bei Wittenberge (Prignitz) in der Rubrik “Zahme und wilde Tiere“. Dröge fotografierte bei einem Spaziergang in der Nähe seines Hofes die Herde eines Schäfers in der Abendsonne. Das Gegenlicht lässt die Wolle der Schafe dabei so eindrucksvoll leuchten, dass das Bild eine fast grafische Anmutung bekommt.

Bilder noch bis zum 1 März in den Bahnhofspassagen ausgestellt

Das beste Bild in der Kategorie Jugendpreis schoss dagegen die 16-jährige Juliane Johle aus Teltow (Potsdam-Mittelmark) im Urlaub. Sie fotografierte ihre Schwester in Yoga-Pose vor einem Tal in Österreich. Wie gleich mehrere der Gewinnerfotos wurde auch dieses Bild im Übrigen mit dem Smartphone aufgenommen. Ein Zeichen, welch gute Bilder „diese Geräte mittlerweile machen können“, sagte Lohmar.

Wer die beeindruckenden Bilder der MAZ-Leser selbst sehen möchte, hat übrigens noch bis zum 1. März Zeit. So lange werden die besten Bilder in der Potsdamer Bahnhofspassage ausgestellt.

Von Ansgar Nehls

Julia Felgentreu aus Jüterbog hat das beste Leserfoto des Jahres gemacht. Auf Instagram folgen der Einzelhandelskauffrau Zehntausende Fans. Für die MAZ erklärt sie, wie ihr Sieger-Motiv mit den fliegenden Zauberwürfeln auf der Binnendüne am Wurzelberg umgesetzt wurde.

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