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Brandenburg Tesla könnte bis zu 12.000 Jobs in Grünheide schaffen
Brandenburg Tesla könnte bis zu 12.000 Jobs in Grünheide schaffen
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22:00 15.01.2020
Montage des Models 3 des US-Elektroautohersteller Tesla in Schanghai. Quelle: Ding Ting- XinHua/dpa
Potsdam

In der geplanten Fabrik des Elektroautoherstellers Tesla in Grünheide (Oder-Spree) könnten bis zu 12.000 Arbeitsplätze entstehen. Das geht aus einer Antwort der Landesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Freien Wähler hervor. Die Regierung beruft sich dabei auf Antragsunterlagen von Tesla, die dem Landesamt für Umwelt vorliegen. „Laut Tesla entspricht die Angabe im Antrag dabei der Arbeitsplatzanzahl bei maximaler Produktionsauslastung“, heißt es in dem Dokument.

Wird die Fabrik ausgelastet sein?

Bislang war von anfangs 3000, in einer späteren Ausbaustufe von bis zu 8000 Arbeitsplätzen die Rede gewesen. Wie wahrscheinlich es ist, dass die Tesla-Fabrik einmal tatsächlich voll ausgelastet sein wird, ist derzeit schwer zu prognostizieren. Bekannt ist: Der Elektroauto-Pionier aus den Vereinigten Staaten kommt bei der Produktion von Fahrzeugen kaum hinterher. Für seine Modelle gibt es Wartelisten.

Angriff auf den Massenmarkt

In Grünheide will Tesla das Modell 3 bauen, das als Angriff auf den Massenmarkt von Mittelklassemodellen gedacht ist – im Herzland der dominierenden deutschen Anbieter wie VW, BMW, Audi und Mercedes. Außerdem soll das SUV Modell Y in Grünheide montiert werden – geplant ist die Produktion von bis zu einer halben Million Autos pro Jahr. Der Kaufvertrag für die Landesliegenschaft wird derzeit ausgehandelt, ist also noch nicht unterschrieben. Der Wert des Geländes wird auf 40 Millionen Euro geschätzt.

1.065.000.000 Euro Baukosten

Die Antragsunterlagen enthalten auch Angaben zu den geplanten Errichtungskosten für die „Giga-Factory“, wie Tesla-Chef Elon Musk die Großfabrik nennt. Demnach soll „nach derzeit beantragtem Ausbauzustand“ der Bau der Industrieanlage gut eine Milliarde Euro kosten. Zu der Höhe der vom Land in Aussicht gestellten Fördermittel sei noch keine Angabe möglich, heißt es in der Antwort.

Die Landesregierung bestätigt, dass Tesla ihr gegenüber zugesagt habe, für die von Rodung betroffenen Flächen auf dem insgesamt 300 Hektar großen Areal die dreifache Fläche an anderer Stelle aufzuforsten. Die Orte dafür stünden noch nicht fest, so die Landesregierung.

Von Ulrich Wangemann

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