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Brandenburg Das sind die schönsten Badestellen in Brandenburg
Brandenburg

Baden in Brandenburg: Die schönsten Badeseen des Landes

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22:06 05.08.2020
Der Sonnenstrand am Sacrower See als Luftaufnahme. Quelle: Friedrich Bungert
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Potsdam

Wohin zur Abkühlung am Wochenende? Die MAZ gibt einen Überblick über die attraktivsten Badestellen aus unserem Verbreitungsgebiet – von der Prignitz im Norden bis zum Kreis Teltow-Fläming im Süden. Darunter sind neben Badeseen, Stränden und Kanälen in der Natur auch Freibäder.

Baden in Ostprignitz-Ruppin und Prignitz

Badesteg am Schlabornsee. Quelle: Henry Mundt

Zu den beliebtesten Badestellen im Kreis Ostprignitz-Ruppin zählt der Schlabornsee bei Zechlinerhütte. Die große, kostenlose Badewiese liegt mitten im Dorf an der Bundesstraße 122. Parkplätze gibt es gegenüber der Wiese, gebadet wird auf eigene Gefahr. Spielplatz und Umkleide sind vorhanden. Gastronomische Angebote gibt es im Dorf.

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Einer der saubersten Badeseen in ganz Brandenburg ist der Gantikower See am Ortsrand des gleichnamigen Dorfes, fünf Kilometer nordwestlich von Kyritz. Wegen der breiten Nichtschwimmerzone ist die Badestelle besonders bei Familien mit Kindern beliebt.

Badestelle Wustrau am Ruppiner See. Quelle: Henry Mundt

Viele Badestellen – exponierte und versteckte – bietet der Ruppiner See. Zu den bekannteren gehört die in Wustrau mit großer, kostenloser Badewiese und einem großen Steg – für alle, die gerne ins Wasser springen. Eine weitere Auswahl von Badestellen aus den beiden Landkreisen finden Sie hier.

Baden in Potsdam

Badewiese Groß Glienicke. Quelle: Volker Oelschläger

Potsdams Natur ist mit Wasser gesegnet. Wer schwimmen will, hat im Sommer die Qual der Wahl zwischen zahlreichen Badeseen und anderen Möglichkeiten für eine Abkühlung. Hier präsentiert die MAZ die besten, schönsten und abenteuerlichsten wilden Badestellen der Landeshauptstadt – von denen einige gar nicht so leicht zu finden sind.

Drei Tipps der Redaktion: Die Groß Glienicker Badewiese (Foto oben) ist seit dieser Saison das dritte offizielle Strandbad in Potsdam und trotzdem wilde Badestelle, denn es gibt weder einen Zaun noch Eintrittsgeld noch einen Bademeister. Oben an der Straße lockt es eine Eisdiele, neben der weitläufigen Liegewiese gibt es einen Kinderspielplatz. Der Badespaß ist hier auch akustisch ungetrübt, es gibt keine Motorboote und keine Schifffahrt.

Am Westufer von Marquardt liegt eine der schönsten Potsdamer Badestellen: Die riesige Badewiese verliert sich unter den mächtigen Bäumen einer Lennéschen Parklandschaft. Blitzsauberes Wasser trifft auf ein hinreißendes Landschaftspanorama.

Links und rechts vom Sacrow-Paretzer Kanal liegen die Badestellen im Schlosspark Marquardt und am Schlänitzsee. Quelle: Friedrich Bungert

Der Strand an der Nordseite des Sacrower Sees ist ziemlich abgelegen, bietet dafür aber Adria-Feeling mit azurblau und türkis schimmerndem Wasser. Angeschlossen an das Hotel-Restaurant Landleben ist ein Strandkiosk.

Baden im Havelland (östlicher Teil)

Synchron-Arschbombe im Stadtbad in Nauen. Quelle: Ulrich Hansbuer

Ins Waldbad in Falkensee dürfen in Zeiten von Corona aufgrund der Hygiene- und Abstandsregeln nur 300 Besucher gleichzeitig – maximal 50 davon zur gleichen Zeit in den Schwimmbecken. Immerhin 500 Gäste dürfen das Stadtbad Nauen zeitgleich betreten. Die Rutschen sind in beiden Bäder außer Betrieb. Auf 1000 Besucher begrenzt ist der Betrieb im Ketziner Strandbad.

Als Geheimtipp im Havelland empfiehlt die Redaktion den Grünfelder Kiessee. Weil das MusikfestivalNation of Gondwana“ 2020 abgesagt wurde, bleibt es am See in dieser Badesaison durchgängig ruhig. Alle Badestellen auf einen Blick finden Sie hier  

Baden im Havelland – westlicher Teil

Gleich mehrere Badestellen bietet der Hohennauener See. Quelle: Christin Schmidt

Das einzige Freibad im Westhavelland befindet sich in Premnitz. Vor einigen Jahren wurde es in ein Naturbad umgewandelt – das Wasser wird also nicht gechlort. Eine Attraktion ist die 80 Meter lange und neun Meter hohe Rutsche.

Gleich mehrere schöne Badestellen befinden sich rund um den Hohennauener See, unter anderem in Semlin und Lochow.

In Strodehne kann man sich wunderbar in der Havel erfrischen – die Naturbadestelle mit mit breitem Sandstrand liegt flussabwärts am rechten Ufer. Alle Badestellen auf einen Blick finden Sie hier

Baden in Brandenburg/Havel

Die Badestelle Massowburg in Brandenburg/Havel. Quelle: MAZ

Eine der beliebtesten Badestellen in der Stadt ist die Massowburg an der Regattastrecke mit großem Sandstrand und Kinderspielplatz. Einen ausgedehnten Sandstrand finden Besucher auch am Grillendamm – hier wird oft Beachvolleyball gespielt. Ein tolles Naturerlebnis bietet die Badestelle am Gördensee. Im Schatten der Bäume kann man hier auch bei Hochsommer-Hitze den ganzen Tag verbringen. Zur Übersicht der Badestellen in Brandenburg/Havel geht es hier.

Baden in Dahme-Spreewald

Zur Sache geht’s beim SUP-Polo im Wassersportzentrum Wolziger See . Quelle: MAZ

Besonders für Familien geeignet ist der Strand am Kindererholungszentrum Hölzerner See (Eintritt 3 Euro, ermäßigt 2,50 Euro). Auf der Anlage gibt es einen riesigen Wasserspielplatz, außerdem einen Kanu-, Ruderboot und SUP-Verleih. Tagesbesucher müssen sich allerdings vorab anmelden.

Für größere Gruppen empfiehlt sich eher das Strandbad Neue Mühle mit seiner 5000 Quadratmeter großen Liegewiese. Es liegt direkt am Kriminicksee, 500 Meter oberhalb der Schleuse in Königs Wusterhausen. Eine gute Adresse für Wassersport-Fans ist das Jugendbildungszentrum Blossin am Wolziger See – unter anderem mit Angeboten für Segler und Windsurfer. Montag ist Ruhetag. Einen Überblick über die Badestellen im Landkreis gibt es hier.

Baden in Teltow-Fläming

Zum Schwimmen zu flach, aber für Surfer perfekt: der Rangsdorfer See. Quelle: Udo Böhlefeld

Ideal für Familien und wegen des flachen Einstiegs ins Wasser besonders kinderfreundlich ist die Badestelle Sperenberg am Krummen See. Die Attraktionen des Strandbads Klausdorf am Mellensee sind die 63 Meter lange Wasserrutsche und die Schwimminsel. Mit einer Angelkarte darf auf dem See auch gefischt werden.

Die sogenannte Märchenwiese am Ufer des Motzener Sees gilt als Wiege der FKK-Kultur in Deutschland. Hier wurde schon in den 1920er-Jahren textilfrei gebadet. Die Tradition hat sich gehalten bis heute: Fast 800 Meter Uferstreifen mit mehreren Badestellen gehören dem Verein Allgemeine Körperkultur Birkenheide. Im benachbarten Strandbad Kallinchen wird hingegen mit Bikini und Badehose geschwommen. Die Badestellen-Übersicht für Teltow-Fläming finden Sie hier

Von MAZonline