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Brandenburg Einschränkungen für Bahnfahrer: Baustelle auf Zugstrecke nach Hannover beginnt heute
Brandenburg Einschränkungen für Bahnfahrer: Baustelle auf Zugstrecke nach Hannover beginnt heute
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14:14 24.01.2020
Die ICE der Deutschen Bahn brauchen künftig deutlich länger auf der Strecke zwischen Berlin und Hannover. Quelle: Daniel Reinhardt/dpa
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Potsdam

Bahnfahrer entlang der Schnellfahrstrecke Hannover-Berlin müssen sich in den kommenden drei Wochen auf längere Fahrzeiten, geänderte Fahrpläne und Behinderungen einstellen. Grund dafür sind Bauarbeiten an der Strecke in Sachsen-Anhalt, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn sagte.

ICE- und IC-Linien betroffen

Die Strecke ist daher nur eingleisig befahrbar. Betroffen seien sowohl ICE- als auch Intercity-Linien, die etwa zwischen Berlin und Köln, Berlin und Frankfurt oder Berlin und Amsterdam unterwegs sind. Die Züge halten auch in Hannover, Stendal, Braunschweig oder Wolfsburg.

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Ab Freitag müssten Bahnreisende in den Abendstunden und in der Nacht mit Behinderungen rechnen. Vom ersten Februar an gebe es zwei Wochen lang ganztägig Umleitungen und geänderte Fahrzeiten.

Züge brauchen zum Teil eine Stunde länger

80 Prozent der betroffenen Züge fahren laut Bahnsprecher maximal 20 Minuten länger. Beim Intercity Berlin-Amsterdam verlängere sich die Fahrzeit hingegen um eine Stunde. Die Züge werden über Magdeburg und Braunschweig umgeleitet, um die Hauptstrecke zu entlasten.

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Pendler zwischen Stendal und Berlin müssen sich vor allem in den Abendstunden darauf einstellen, in Wittenberge oder Rathenow umzusteigen. Auch in Wolfsburg entfallen einige Halte.

Laut Deutscher Bahn müssen auf einem etwa 20 Kilometer langen Abschnitt zwischen Gardelegen und Nahrstedt die Schienen ausgetauscht werden. Grund dafür ist starker Verschleiß. Deswegen entschied die Bahn, die für 2022 geplante Streckensanierung vorzuziehen. Im Anschluss sollen die täglich 150 bis 200 Züge auf der Trasse weiterhin mit Tempo 250 fahren können.

Für einige Fahrgäste entfällt die Zugbindung

Doch die Deutsche Bahn macht wegen der Einschränkungen auch Zugeständnisse – zumindest ein bisschen. Wer bereits ein Ticket für den betroffenen Zeitraum gekauft und das vor dem 7. Januar getan hat, für den entfällt die Zugbindung.

Wer nun gar nicht mehr fahren möchte, weil er durch die längere Fahrtzeit zum Beispiel einen wichtigen Termin verpassen könnte, kann sein Ticket auch kostenfrei stornieren. Das gilt in diesem Fall ausnahmsweise auch für „Super-Sparpreis“-Fahrkarten, bei denen ein Storno ansonsten nicht möglich ist.

Auch auf der Strecke von München nach Berlin gibt es eine Woche lang Behinderungen. Wegen einer Baustelle nördlich von Bamberg werden Züge zwischen Nürnberg und Erfurt zwischen dem 31. Januar und dem 6. Februar, über Würzburg umgeleitet. Einzelne Fahrten fallen ganz aus. Bei den umgeleiteten Zügen verlängert sich die Reisezeit zwischen Nürnberg und Erfurt um rund 90 Minuten. In der Regel braucht der ICE-Sprinter von Berlin bis München rund vier Stunden.

 

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Von MAZonline

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