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Brandenburg Bericht: Betrugsversuche bei Corona-Soforthilfen für kleine Unternehmen
Brandenburg Bericht: Betrugsversuche bei Corona-Soforthilfen für kleine Unternehmen
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10:00 30.03.2020
Gerade kleine Unternehmen und Selbstständige sind in Zeiten von Corona auf staatliche Unterstützung angewiesen. Doch die Hilfspakete der Regierung werden offenbar auch missbraucht. Quelle: Monika Skolimowska/dpa
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Potsdam

Hat es bei den Antragsverfahren für die Corona-Soforthilfen für kleine Unternehmen und Selbstständigen Betrugsversuche gegeben? Von diesem Verdacht berichtet das rbb-Inforadio – und verweist auf Unstimmigkeiten, die Mitarbeitern der Investitionsbank aufgefallen sein sollen.

Jens Holtkamp, Sprecher der Investitionsbank Berlin (IBB), sagte dem rbb, den Mitarbeitern seien fehlende oder ungültige Angaben in den Anträgen aufgefallen. Derzeit sei allerdings noch unklar, um wie viele Fälle es sich handele.

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Betrüger nach der Krise dingfest machen

Viele kleine Unternehmen sind in der Corona-Krise dringend auf staatliche Hilfe angewiesen, um die kommenden Wochen zu überstehen und so ihre Existenz zu sichern. In diesem Sinne spricht sich der Hauptgeschäftsführer der Berliner Handwerkskammer, Jürgen Wittke, dafür aus, die Hilfen dessen ungeachtet so schnell wie möglich bereit zu stellen. Betrügern müsse man dann nachgehen, wenn die Krise überstanden sei, sagte Wittke dem rbb.

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Nach eigenen Angaben der IBB wurden bis Samstagabend 46.000 der mehr als 150.000 Hilfsanträge von der Investitionsbank bearbeitet. Ohne das Geld zurückzahlen zu müssen, können Betroffene Zuschüsse bis zu 5.000 Euro beantragen. An diesem Montag sollen die ersten Beträge überwiesen werden.

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Von RND/lht

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