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Berlin zieht Weihnachtsferien nicht vor – Weiter Präsenzpflicht für Schüler

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12:13 24.11.2021
Unterricht an einer Grundschule. In Brandenburg können Eltern ihre Kinder erstmal zuhause behalten – in Berlin geht das nicht.
Unterricht an einer Grundschule. In Brandenburg können Eltern ihre Kinder erstmal zuhause behalten – in Berlin geht das nicht. Quelle: Marijan Murat/dpa
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Berlin

In Berlin soll es anders als in Brandenburg keine früheren Weihnachtsferien geben. Auch die Präsenzpflicht für Schülerinnen und Schüler soll anders als im Nachbarland bestehen bleiben. Ein Sprecher der Bildungsverwaltung wies am Mittwoch darauf hin, dass Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) schon Ende Oktober den 23. Dezember zum unterrichtsfreien Tag erklärt habe. Die Weihnachtsferien beginnen am Tag darauf und enden am 3. Januar. Weil bestimmte Feiertage auf das Wochenende fallen, sind die Ferien in Berlin in diesem Jahr besonders kurz.

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In Brandenburg werden die Weihnachtsferien vorgezogen. Sie beginnen am Montag, 20. Dezember, und nicht am 23. Dezember. Vor dem Hintergrund steigender Infektionszahlen wird an den Schulen in Brandenburg außerdem die Präsenzpflicht von Montag (29. November) an aufgehoben. Scheeres sagte dazu in der „Berliner Zeitung“ (Mittwoch): „Ich möchte das nicht bewerten. In Brandenburg gibt es noch einmal deutlich höhere Inzidenzen als in Berlin.“

Senatorin: Schulleiter wollen an der Präsenzpflicht festhalten

Sie sei in den vergangenen Tagen von Schulleitern immer wieder beschworen worden, an der Präsenzpflicht festzuhalten, sagte Scheeres. „Schon jetzt ist es eine große Aufgabe für die Kollegien, das soziale Miteinander wieder einzuüben, also die Regeln, den Rhythmus, sechs Stunden konzentriertes Arbeiten in der Schule.“

Zum Thema Schulschließungen und Wechselunterricht sagte die SPD-Politikerin, die dem neuen Senat nicht mehr angehören wird: „Wir wollen das nicht. Und wieso sollte man eine Schule in den Wechselunterricht schicken, an der es keine oder kaum Positivfälle gibt.“

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Nach Einschätzung der Senatorin ist die Lage in den Schulen schwierig: „Wir sehen, dass die Lehrkräfte ungeheuer erschöpft sind. Sie befinden sich in einer immens anstrengenden Phase. Denn die Kinder sind nicht so zurückgekommen, wie sei vorher waren. Sie weinen schneller, fahren schneller aus der Haut, sind reizbarer.“

Von MAZonline