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Brandenburg Mitarbeiter rauchte heimlich: Feueralarm im BER-Terminal
Brandenburg

Berliner Flughafen BER: Betreiber mit Komparsentests zufrieden

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16:20 10.07.2020
Trotz des ungeplanten Auslösens eines Brandmelders und dem damit verbundenen Abbruch eines Komparsentags am neuen Hauptstadtflughafen BER sind die Betreiber mit dem bisherigen Verlauf der Tests zufrieden. Quelle: dpa-Zentralbild
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Berlin

Trotz des ungeplanten Auslösens eines Brandmelders und des damit verbundenen Abbruchs eines Komparsen-Tests am neuen Hauptstadtflughafen BER sind die Betreiber mit dem bisherigen Verlauf zufrieden. „Der Probebetrieb mit den Komparsen läuft gut“, erklärte eine Sprecherin. Bisher gebe es keine gravierenden Probleme. Seit dieser Woche laufen die Übungen mit rund 9000 Freiwilligen, die über den Sommer die Abläufe an dem Airport testen sollen.

Brandmelder am BER schlägt Alarm

Beim Termin am Donnerstag hatte der Alarm eines Brandmelders den Probebetrieb am Nachmittag vorzeitig beendet. „Es gab allerdings kein Feuer und keine Flammen“, betonte die Sprecherin. Alles habe daraufhin genauso funktioniert wie vorgeschrieben. „Die Entrauchungsanlage lief an, die Türen gingen auf, die Feuerwehr war in drei Minuten vor Ort.“ Die meisten Komparsen hätten zu diesem Zeitpunkt ihre Aufgaben bereits gelöst gehabt. Sie sollten Wege und Abläufe vom Check-in über die Gepäckabgabe bis zum Sicherheitscheck proben.

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Inzwischen ist klar, wie es zu dem Zwischenfall kommen konnte. „Offenbar hat jemand im Putzraum eine Zigarette geraucht. Es ist dann passiert, was passieren soll: Die Brandmeldeanlage sprang an“, sagte Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup am Freitagnachmittag. Das ungeplante Ereignis sei trotzdem hilfreich gewesen: Es habe erfolgreich geprobt werden können, wie das Terminal geräumt wird.

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BER-Eröffnung im Oktober? Betreiber halten am Ziel fest

Am Freitag trafen sich die Betreiber mit dem Aufsichtsrat, um diesen über den Fortschritt auf der Baustelle und die finanzielle Situation der Flughafengesellschaft zu informieren. In der Corona-Krise kam der Flugverkehr an den beiden Berliner Standorten Tegel und Schönefeld - wie überall - nahezu zum Erliegen. Seither haben die Betreiber einen Finanzbedarf von 300.000 Euro bei den Eigentümern - dem Bund sowie den Ländern Berlin und Brandenburg - angemeldet. Am Eröffnungstermin des neuen Flughafens Ende Oktober halten die Betreiber fest.

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Von RND/dpa