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Brandenburg Bombenentschärfung in Cottbus: Etwa 2640 Menschen müssen Häuser verlassen
Brandenburg

Bombenentschärfung in Cottbus: Etwa 2640 Menschen müssen aus Häusern

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17:36 25.02.2021
Etwa 500 Menschen müssen am Sonntag ihre Häuser in Dollbergen verlassen.
Etwa 500 Menschen müssen am Sonntag ihre Häuser in Dollbergen verlassen. Quelle: Symbolbild
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Cottbus

Nach dem Fund einer Weltkriegsbombe in der Innenstadt von Cottbus laufen die Vorbereitungen für die Evakuierungen am kommenden Montag. Etwa 2640 Menschen, die im Sperrkreis mit einem Radius von 300 Meter leben und arbeiten, müssen diesen am Montag bis 11.00 Uhr verlassen, wie die Stadtverwaltung am Donnerstag mitteilte. Sie werden demnach an den Hauszugängen über den Ablauf der Evakuierung informiert. Die 50-Kilo-Bombe soll am Montag unschädlich gemacht werden.

Von der Evakuierung betroffen sind unter anderem auch das Technische Rathaus, das Einkaufszentrum Spree-Galerie, die Stadthalle, Teile des Campus der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU), eine Kita, eine Grundschule und ein Oberstufenzentrum. Die Bombe war am Mittwoch bei Bauarbeiten in der Virchowstraße entdeckt worden. Brandenburg gilt als das Bundesland, das die meisten Gebiete hat, die noch mit Kampfmitteln aus Kriegszeiten belastet sind.

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Zünder in schlechtem Zustand

Unklar ist zunächst noch, wie die Bombe unschädlich gemacht werden soll. Ziel des Kampfmittelbeseitigungsdienstes sei es, den Zünder zu entfernen, wie es von der Stadtverwaltung weiter hieß. Allerdings befinde sich der Zünder in einem schlechten Zustand. Über weitere Maßnahmen werde am Montag vor Ort entschieden.

Anwohner, die kein Ausweichquartier haben, können der Stadt zufolge den Platz in der Sporthalle des Max-Steenbeck-Gymnasiums nutzen. Dabei sollten die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden. Die Stadtverwaltung ermittelt nach eigenen Angaben derzeit noch Bewohner im Sperrkreis, die an Corona erkrankt sind oder wegen eines Kontaktes in Quarantäne sind. Ihnen werde eine gesonderte Unterkunft im Stadthaus angeboten. Dort könnten Erkrankte und unter Quarantäne stehende voneinander getrennt betreut werden.

Von RND/dpa

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