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Brandenburg Über 500 Feuerwehrleute bei Waldbränden im Süden Brandenburgs im Einsatz
Brandenburg Über 500 Feuerwehrleute bei Waldbränden im Süden Brandenburgs im Einsatz
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16:12 07.07.2019
Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr fährt zu einem Einsatz beim Waldbrand auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz in Südbrandenburg. Nach dem Großbrand auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Lieberose im Süden Brandenburgs brennt es dort erneut. (Archiv) Quelle: Julian Stähle/ZB/dpa
Lieberose/Finsterwalde

Bei dem Brand an einer Bahnstrecke zwischen Finsterwalde und Falkenberg im Süden Brandenburgs sind mehr als 500 Feuerleute im Einsatz gewesen, um das Feuer zu löschen. Am Sonntagnachmittag konnte nach Angaben des Landkreises Elbe-Elster die Großschadenslage aufgehoben werden. „Die Brände entlang der Bahnstrecke sind in allen Bereichen abgelöscht, so dass nur noch Nachlöscharbeiten notwendig sind“, sagte Dirk Gebhard, Dezernent für Recht, Ordnung und Landwirtschaft des Landkreises. Aufgrund von Munition in Finsterwalde gestalteten sich jedoch die restlichen Löscharbeiten jedoch schwierig.

Brand in Lieberoser Heide nicht unter Kontrolle

In der Lieberoser Heide (Dahme-Spreewald) brannte es auch am Sonntag weiter. „Derzeit brennt es auf etwa 80 Hektar“, sagte ein Sprecher der Regionalleitstelle Lausitz. Die Feuerwehr ist mit 90 Mann und 24 Fahrzeugen in dem Gebiet unterwegs. „Der Nieselregen hat uns in der Nacht nur wenig geholfen“, erklärte der Sprecher. Erst am Freitag hatte die Feuerwehr ihren Einsatz in dem teils mit Munition belasteten Gebiet beendet. Dann brach das Feuer erneut aus.

In der Lieberoser Heide werden die Löscharbeiten vermutlich noch Tage dauern.

In Brandenburg hat die Feuerwehr zwei Waldbrände in der Nacht nicht unter Kontrolle bringen können. In der Lieberoser Heide (Landkreis Dahme-Spreewald) brenne es weiter auf rund 80 Hektar, sagte der Waldbrandschutzbeauftragte des Landes Brandenburg, Raimund Engel, am Sonntagvormittag. Die Feuerwehr sei weiter mit 80 Mann und 24 Fahrzeugen in dem Gebiet unterwegs, ein Löschhubschrauber sei angefordert. „Das Gebiet um Cottbus hat in der Nacht nur einen halben Liter Regen pro Quadratmeter abbekommen. Das ist minimal und reicht in keiner Weise aus“, sagte Engel. Die Windgeschwindigkeit habe am Morgen von 8 auf 15 Stundenkilometer pro Stunde zugenommen. „Da besteht die Gefahr, dass der Wind das Feuer anheizt“, ergänzte er.

Da in dem Brandgebiet alte Munition liegt und diese explodieren könnte, könne die Feuerwehr die Flammen weiterhin nur vom Rand aus bekämpfen. „Auf das Gelände kann man nicht drauf, da bleibt nur sichern von außen“, ergänzte Raimund Engel, Waldbrandschutzbeauftragter des Landes Brandenburg.

2019 schon fast 300 Waldbrände in Brandenburg

In Brandenburg haben seit Jahresbeginn schon allein mehr als 1000 Hektar Waldfläche gebrannt. Das entspricht ungefähr der Größe von 1400 Fußballfeldern. 285 Mal brannte es bereits in den Wäldern, wie das Umweltministerium auf Nachfrage mitteilte.

Von RND/dpa

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