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Brandenburg Brandanschlag in Nauen: Versicherung will Millionen-Entschädigung von Ex-NPD-Mann
Brandenburg

Brandanschlag in Nauen: Versicherung will Millionen-Entschädigung

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12:28 13.10.2020
Nach dem Brandanschlag auf eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Nauen fordert die Versicherung eine Millionenentschädigung vom Ex-NPD-Politiker Maik Schneider und seinem Komplizen. Quelle: Julian Stähle/dpa
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Nauen/Potsdam

Der Prozess um Schadenersatz in Millionenhöhe gegen den ehemaligen NPD-Politiker Maik Schneider und einen Mittäter verschiebt sich erneut. Die zuständige Richterin sei erkrankt, sagte ein Gerichtssprecher am Dienstag. Ein neuer Termin ist demnach noch nicht bekannt.

In dem Zivilprozess müssen sich die mutmaßlichen Brandstifter des Feuers an einer geplanten Flüchtlingsunterkunft in Nauen einer Millionenforderung stellen. Die Ostdeutsche Kommunalversicherung verlangt von dem Ex-NPD-Politiker Maik Schneider und einem bereits rechtskräftig verurteilten Mittäter knapp 2,9 Millionen Euro Schadenersatz.

Mehr als neun Jahre Haft für NPD-Mann

Die Turnhalle in Nauen war im August 2015 niedergebrannt. Die Versicherung fordert die Kosten für den Wiederaufbau zurück. Für diesen Brandanschlag und weitere Delikte wurde Schneider im Oktober vergangenen Jahres in einem Revisionsprozess zu einer Gesamtstrafe von neun Jahren und einem Monat verurteilt.

Sein Anwalt hat dagegen erneut Rechtsmittel eingelegt. Der Mittäter war im ersten Prozess im Februar 2017 rechtskräftig zu sieben Jahren Haft verurteilt worden.

Von RND/dpa