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Brandenburg Brandenburg: 22 Badetote im Jahr 2017
Brandenburg Brandenburg: 22 Badetote im Jahr 2017
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11:48 27.02.2018
Kinder spielen am Rangsdorfer See im Wasser. Quelle: Christian Zielke
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Potsdam

In Brandenburg ertrinken immer weniger Menschen. Die Zahl der Toten ist im vergangenen Jahr weiter zurückgegangen. Im Jahr 2017 seien 22 Menschen in Flüssen und Seen ertrunken, teilte die Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mit. In einem Fall starb eine Polizistin im Schwimmbad „blu“.

Regen und Kälte hielten Menschen von Seen fern

Das sind neun Ertrunkene weniger als im Vorjahr und zwölf weniger als 2016. Im vergangenen Jahr waren vor allem ältere Menschen in der Altersklasse ab 55 Jahren betroffen. Auch bundesweit sank die Zahl der Ertrunkenen gegenüber dem Vorjahr um knapp ein Viertel auf 404.

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„Ursächlich für die auf den ersten Blick positive Entwicklung war der Sommer mit vielen Regentagen und kühlen Temperaturen“, teilte die DLRG mit. „Er hat viele Menschen von einem Bad im See oder an den Küsten abgehalten.“ Wie sich schönes Wetter auswirken könne, habe der Juni 2017 gezeigt: In diesem Monat ereigneten sich mehr als ein Sechstel der tödlichen Wasserunfälle des gesamten Jahres.

Von MAZonline

27.02.2018
27.02.2018