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Brandenburg Neue Corona-Regeln: Über diese Eckpunkte will das Kabinett am Donnerstag beraten
Brandenburg

Brandenburg: Ausgeweitetes 2G, Maskenpflicht für Grundschüler - diese Corona-Regeln werden am Donnerstag diskutiert

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13:14 09.11.2021
Für Ungeimpfte könnte es in Brandenburg ungemütlich werden.
Für Ungeimpfte könnte es in Brandenburg ungemütlich werden. Quelle: ROBERT MICHAEL
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Potsdam

Brandenburgs Landesregierung macht Ernst: In der Mark könnte bald auch eine Maskenpflicht für Grundschülerinnen und Grundschüler gelten, das 2G-Modell deutlich ausgeweitet werden. Das sieht jedenfalls das Eckpunkte-Papier der Landesregierung vor, über das am Donnerstag im Kabinett beraten werden soll. Es handelt sich dabei um eine deutlich abgespeckte Version des einstigen 17-Punkte-Papiers von Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher, das deutlich schärfere Regeln forderte.

Maskenpflicht für Grundschüler, 2G verpflichtend in Bars und Restaurants

Von den 17 Forderungen der Gesundheitsministerin sind somit nur noch acht übrig. Über diese Punkte diskutiert die Landesregierung am Donnerstag:

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  • An Brandenburgs Grundschulen soll wieder die Maskenpflicht eingeführt werden. Diese wurde zwei Wochen nach den Sommerferien gekippt, in Berlin wurde sie bereits am Montag beschlossen.
  • Statt zwei Schnelltests pro Woche soll in Schulen dreimal wöchentlich getestet werden.
  • FFP2-Maskenpflicht in Geschäften, Bussen und Bahnen – OP-Masken sollen nicht mehr erlaubt sein
  • Am Arbeitsplatz soll eine Testpflicht für ungeimpfte Beschäftigte mit Kundenkontakt eingeführt werden – eine allgemeine 3G-Regel am Arbeitsplatz soll aber erst in der Corona-Verordnung des Landes aufgenommen werden, wenn das nach geltendem Bundesrecht erlassen werden kann)
  • Pflegeheim-Bewohner und Patienten in Krankenhäusern dürfen nur noch zwei Besucher täglich empfangen – dies solle aber nicht für schwer erkrankte Kinder, Sterbende bzw. Patienten in akut lebensbedrohlicher Lage gelten
  • Mitarbeiter und Besucher in Heimen und Krankenhäusern sollen zweimal die Woche getestet werden – auch wenn sie geimpft oder genesen sind.
  • Die 2G-Regel wird flächendeckend angeordnet, in Bars, Restaurants, Hotels, Kinos, Theater, Schwimmbädern, Clubs, bei Unterhaltungsveranstaltungen etc.
  • Allerdings soll in vielen Bereichen, in denen sich die Gesundheitsministerin Nonnemacher ebenfalls 2G gewünscht hat, weiterhin 3G gelten, etwa bei körpernahen Dienstleistungen wie Friseure, in Sporthallen, Fitnessstudios, Indoor-Spielplätzen, Weihnachtsmärkten, Gerichtsverhandlungen etc.

Von MAZonline