Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg Eigene Suchhunde im Kampf gegen Schweinepest für Brandenburg
Brandenburg

Brandenburg: Eigene Suchhunde im Kampf gegen Schweinepest

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:05 11.11.2020
Ein Wildschwein läuft in einem Wildschweingehege durch den Wald.
Ein Wildschwein läuft in einem Wildschweingehege durch den Wald. Quelle: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild
Anzeige
Potsdam

Brandenburg verfügt im Kampf gegen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest jetzt über sieben eigene Kadaver-Suchhunde. Die bislang als Jagdhunde eingesetzten Tiere absolvierten erfolgreich ihre Zusatzausbildung, wie das Verbraucherschutzministerium am Mittwoch mitteilte. In den vergangenen Wochen waren in der Region speziell ausgebildete Hunde aus anderen Bundesländern unterwegs.

Von Donnerstag an können die Hunde in den von der Afrikanischen Schweinepest betroffenen Landkreisen mit ihren Besitzern angefordert werden. Die Tiere seien darauf trainiert, mit ihren feinen Nasen verendete Wildschweine auch auf große Distanzen aufzuspüren, sagte Staatssekretärin Anna Heyer-Stuffer, Leiterin des Krisenstabes.

Drei weitere Fälle in Brandenburg bestätigt

Vor allem in schwer zugängigen Gebieten innerhalb der Sperrzonen um die Fundorte mit Wäldern oder Sumpflandschaften seien sie unersetzbar. Die nun vorhandenen eigenen Suchhunde erleichterten die Arbeit. Die Jagdhunde wurden nach den Angaben auch darauf trainiert, Kadaver keinesfalls zu berühren, um eine Weiterverbreitung des Virus zu verhindern.

Lesen Sie auch: Kreisbauernchef fürchtet Übergreifen der Afrikanischen Schweinepest

In Brandenburg wurden drei weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest bestätigt, insgesamt sind es nun 146. Die Seuche ist eine ansteckende Erkrankung, die bei Haus- und Wildschweinen fast immer tödlich verläuft und unheilbar ist. Für den Menschen und andere Tiere ist sie nicht ansteckend oder gefährlich.

Von RND/dpa