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Brandenburg Schlangen, Schildkröten und Co.: Hang zu exotischen Tieren in der Pandemie ist gestiegen
Brandenburg

Brandenburg: Immer mehr exotische Tiere in der Pandemie verkauft

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06:36 08.06.2021
Immer mehr Brandenburger haben sich im Lockdown exotische Tiere zugelegt.
Immer mehr Brandenburger haben sich im Lockdown exotische Tiere zugelegt. Quelle: Diego Azubel/dpa
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Potsdam

Die Corona-Pandemie hat nicht nur die Nachfrage nach einheimischen Haustieren wie Hund oder Katze ansteigen lassen. Auch der Wildtierhandel boome, sagte Christiane Schröder, Geschäftsführerin des Brandenburger Naturschutzbundes (NABU). Aus Langeweile hätten sich viele Leute Tiere angeschafft, um aufzufallen, verstärkt auch exotische wie Schlangen, Leguane oder Schildkröten.

Verschärfen sich die Probleme nach dem Lockdown?

Dieser Hang zum Außergewöhnlichen werde durch die Sozialen Medien noch befördert, so Schröder. Sie befürchtet, dass sich das Problem nach dem Lockdown noch verschärfen wird. „Wenn die Leute wieder in den Urlaub fahren dürfen oder aus dem Homeoffice an den Arbeitsplatz zurück kehren, werden diese Tiere lästig und im schlimmsten Fall einfach ausgesetzt.“

Zudem hätten sich viele Halter zuvor nicht ausreichend über den tierischen Zuwachs informiert. Schlangen oder Schildkröten würden zu groß für das Terrarium, exotische Fische wie der Gemeine Sonnenbarsch vermehrten sich im Aquarium zu stark. In der freien Natur aber seien diese invasive Arten eine Bedrohung für die heimische Tier und Pflanzenwelt.

Von RND/dpa