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Brandenburg So viele Brandenburger waren im Januar arbeitslos
Brandenburg

Brandenburg: So viele Menschen sind im Januar 2021 arbeitslos – welchen Einfluss hat Corona?

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13:04 29.01.2021
Die Bundesagentur für Arbeit listet im Januar 2021 fast 88.000 Menschen in Brandenburg als arbeitslos.
Die Bundesagentur für Arbeit listet im Januar 2021 fast 88.000 Menschen in Brandenburg als arbeitslos. Quelle: Fabian Sommer/dpa
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Potsdam/Berlin

Im ersten Monat des neuen Jahres ist die Arbeitslosigkeit in Brandenburg wieder deutlicher gestiegen. 87.803 Menschen ohne Arbeit registrierten die Agenturen im Januar und damit 6382 mehr als noch im Dezember, wie die zuständige Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Freitag mitteilte.

Der Anstieg sei zu dieser Jahreszeit üblich, hieß es. Im Vergleich zum Januar des Vorjahres waren es aufgrund der andauernden Einschränkungen in der Corona-Krise 8684 Arbeitslose mehr. Die Arbeitslosenquote lag im Januar bei 6,6 Prozent und damit einen halben Prozentpunkt über dem Dezember sowie 0,6 Prozentpunkte über dem Vorjahresmonat.

„Arbeitslosenquote liegt im üblichen Rahmen“

„Es ist eine angespannte Zeit für den Arbeits- und Ausbildungsmarkt“, teilte die Chefin der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg, Ramona Schröder, mit. „Die Pandemie hält an, was eine Verbesserung der Beschäftigungssituation kurzfristig schwierig macht.“ Nach wie vor sei es vor allem die Kurzarbeit, die den Arbeitsmarkt stabilisiere.

In Brandenburg zeigten 2524 Betriebe im Dezember Kurzarbeit für 19.242 Beschäftigte an. Wie viele Beschäftigte schließlich auch in Kurzarbeit müssen, lässt sich allerdings erst mit einiger Verzögerung feststellen. So waren im Oktober laut aktuellen Zahlen der Regionaldirektion 29.710 Beschäftigte davon betroffen.

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„Der Anstieg der Arbeitslosenquote liegt im jahreszeitlich üblichen Rahmen“, bewertete Brandenburgs Arbeitsminister Jörg Steinbach (SPD) die Zahlen. Fachkräftesicherung werde auch nach der Pandemie das wichtigste Thema für die Unternehmen sein. „Kurzarbeit hilft, Entlassungen zu vermeiden und Fachkräfte zu halten.“

Von RND/dpa