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Brandenburg Woidke hält schnelle Corona-Lockerungen für unwahrscheinlich
Brandenburg

Brandenburg: Woidke geht von längerem Corona-Lockdown aus

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21:11 30.12.2020
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) geht davon aus, dass der gegenwärtige Lockdown noch länger Bestand haben wird.
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) geht davon aus, dass der gegenwärtige Lockdown noch länger Bestand haben wird. Quelle: Christophe Gateau/dpa
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Potsdam

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) geht nicht davon aus, dass die aktuellen Corona-Beschränkungen schon bald zurückgefahren werden können – trotz des Impfstarts. „Ich bin mir sicher, dass es nach dem 5. Januar – der nächsten Konferenz mit der Bundeskanzlerin – keine Lockerungen der jetzigen Einschränkungen geben kann“, sagte Woidke der Deutschen Presse-Agentur. „Daran ändert auch die begonnene Impfkampagne nichts. So viel Ehrlichkeit muss sein.“

Das Virus werde alle noch über Monate begleiten, aber mit stetig abnehmender Dramatik. „Deshalb können wir mit einem gewissen Optimismus in das Jahr 2021 gehen.“

Wie geht es an den Schulen in Brandenburg weiter?

Der Ministerpräsident rechnet allerdings damit, dass der ab Montag geplante Heimunterricht für Schüler den ganzen Januar anhalten könnte. Wegen der weiter hohen Infektionszahlen gehe er davon aus, dass der Distanzunterricht bis zum Start der Winterferien am 1. Februar bestehen bleibe, sagte er dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB).

Regierungssprecher Florian Engels verwies darauf, dass dies in Abhängigkeit von der Entwicklung gelte. Vom 4. bis vorerst 10. Januar soll der Schulunterricht generell zu Hause stattfinden, außer für Abschlussklassen und Förderschulen.

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Lockdown wird am 5. Januar neu verhandelt

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefs der Länder wollen am 5. Januar erneut über die Corona-Regeln beraten. Der verschärfte Lockdown mit strengen Kontaktbeschränkungen, der Schließung der meisten Geschäfte und Schulen sowie der schon länger geltenden Schließung von Restaurants, Theatern, Kinos und Museen gilt zunächst bis zum 10. Januar. Am Sonntag begannen in Deutschland offiziell die Impfungen gegen das Coronavirus – zunächst für über 80-Jährige, Pflegebedürftige und medizinisches Personal.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hatte zuvor für eine Verlängerung des Lockdowns geworben. „Ich gehe fest davon aus, dass wir weiterhin mit Einschränkungen leben müssen“, sagte Müller am Dienstag im ZDF. Er verwies auf den anhaltend hohen Stand der Infektionszahlen.

Von RND/dpa