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Brandenburg erinnert an Mauerbau vor 60 Jahren

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16:55 02.08.2021
Mit der Veranstaltung möchte man an den Mauerbau vor 60 Jahren erinnern
Mit der Veranstaltung möchte man an den Mauerbau vor 60 Jahren erinnern Quelle: UPI/dpa
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Potsdam

Am 60. Jahrestag des Baus der Berliner Mauer in der DDR wird in Brandenburg mit einer Gedenkveranstaltung in Hohen Neuendorf an der früheren Grenze zu West-Berlin an die Opfer erinnert. Dort soll am 13. August an einem erhaltenen Grenzturm am Mauerweg mit 140 leeren Stühlen besonders der Menschen gedacht werden, die nach Fluchtversuchen aus der DDR oder bei anderen Zwischenfällen an den Sperranlagen starben, teilte die Staatskanzlei am Sonntag in Potsdam mit. Bei einem Totengedenken sollen auch die Namen der Opfer verlesen werden.

Woidke leitet Gedenken an die Opfer ein

Die Gedenkrede bei der gemeinsamen Veranstaltung des Landtags und der Landesregierung von Brandenburg, der Aufarbeitungsbeauftragten des Bundeslandes und der Stadt Hohen Neuendorf an der nördlichen Berliner Stadtgrenze hält den Angaben zufolge Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke (SPD). Das Totengedenken soll von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) eingeleitet werden.

An der Gedenkveranstaltung wollen den Angaben zufolge auch der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland, Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (beide SPD) und weitere Politikerinnen und Politiker aus beiden Bundesländern und verschiedenen Kommunen teilnehmen.

Am 13. August 1961 hatte die DDR die Grenze zu den Westsektoren Berlins durch Mauer und Stacheldraht gesperrt. Millionen Familien und Freunde wurden getrennt. In den folgenden 28 Jahren bis zum Fall der Mauer im November 1989 kamen zahlreiche Menschen an der Grenze ums Leben.

Von MAZ Online / epd