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Brandenburg Brandenburg gedenkt der Holocaust-Opfer
Brandenburg Brandenburg gedenkt der Holocaust-Opfer
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14:13 27.01.2014
Ein Blumenstrauß in der Gedenkstätte Sachsenhausen bei Oranienburg (Oberhavel).
Ein Blumenstrauß in der Gedenkstätte Sachsenhausen bei Oranienburg (Oberhavel). Quelle: dpa
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Potsdam

Der Brandenburger Landtag und die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten haben zum Holocaust-Gedenktag am Montag in der Gedenkstätte Sachsenhausen an die Millionen Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Im Mittelpunkt der Feier am zentralen Gedenkort „Station Z“ stand das Schicksal ungarischer Juden, die vor 70 Jahren zu Tausenden in das damalige KZ Sachsenhausen deportiert wurden.

Landtagspräsident Gunter Fritsch (SPD) sagte in einer Ansprache, „die Pflege unserer Erinnerungskultur darf uns nicht historische Last sein. Sie muss uns als wertvolle Chance gelten, durch konkrete Initiativen der politischen Bildung zu verhindern, dass die Gleichwertigkeit aller Menschen jemals wieder infrage gestellt wird“, so der Landtagspräsident

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) wirbt anlässlich des Holocaust-Gedenktages für Offenheit und Verständnis gegenüber Asylsuchenden. „Der internationale Gedenktag mahnt uns gerade in diesem Jahr, jeder Form von Intoleranz gegenüber Andersdenkenden, Gewalt und Menschenverachtung die Stirn zu bieten“, erklärte Woidke am Sonntag in Potsdam.

Gerade deshalb sei der Gedenktag auch Anlass, sich für Solidarität mit Asylsuchenden einzusetzen, sagte er weiter. Er sei dankbar für die vielen Gesten der Empathie und Unterstützung in brandenburgischen Städten und Gemeinden gegenüber Flüchtlingen.

Der brandenburgische Regierungschef betonte zudem das besondere Verhältnis des Bundeslandes zu Polen und Russland. Nazideutschland habe besonders diesen Ländern großes Leid gebracht. Daraus leite Deutschland und auch Brandenburg das besondere Verhältnis zu diesen beiden Ländern ab.

1996 hatte der damalige Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus ausgerufen. 1945 war an diesem Tag das Vernichtungslager Auschwitz befreit worden. 2005 hatten dann die UN den 27. Januar zum weltweiten Gedenktag bestimmt.

epd/dpa

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