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Brandenburg Brandenburg nahm 4500 Asylsuchende auf
Brandenburg Brandenburg nahm 4500 Asylsuchende auf
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19:13 05.03.2018
Eine syrische Familie sitzt vor einem Asylwohnheim der Zentralen Ausländerbehörde des Landes Brandenburg in Eisenhüttenstadt. Quelle: dpa
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Potsdam

Im Jahr 2017 sind weit weniger Asylsuchende nach Brandenburg gekommen als im Vorjahr. Das geht aus den Zahlen hervor, die das Innenministerium am Dienstag vorstellte. So hat das Land im vergangenen Jahr 4.515 Asylsuchende aufgenommen. Im Jahr 2016 waren es 9.817, im Jahr 2015 sogar 28.124 Menschen. Die meisten stammen aus Syrien.

Herkunftsländer der Asylsuchenden:

Syrien: 629 Asylsuchende Russische Föderation (v.a. Tschetschenien): 592 Asylsuchende Kamerun: 377 Asylsuchende Iran: 313 Asylsuchende Eritrea: 286 Asylsuchende Afghanistan: 285 Asylsuchende

Entwicklung lässt sich „kaum verlässlich prognostizieren“

Die Migration hält weiterhin an, es kommen nach wie vor mehr Asylsuchende nach Brandenburg als in den Jahren vor 2014. Die weitere Entwicklung lasse sich kaum verlässlich prognostizieren, sagte Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD). „Die Lage im Nahen Osten und in Teilen Afrikas bleibt unübersichtlich und instabil. Sorge bereitet mir der anhaltende Zustrom von Asylbewerbern aus den Kaukasusrepubliken, darunter viele Tschetschenen“, so Schröter.

Derzeit stehen für die Erstaufnahme von Asylsuchenden neben dem Hauptsitz an der Poststraße in Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) drei größere Außenstellen in Frankfurt (Oder), Doberlug-Kirchhain und Wünsdorf zur Verfügung. An allen Standorten zusammen sind momentan rund 1600 Asylsuchende untergebracht, Platz wäre für 3000.

Von MAZonline

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