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Brandenburg Brandenburg will Zeichen für Toleranz setzen
Brandenburg Brandenburg will Zeichen für Toleranz setzen
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14:52 13.01.2015
Nach den Anschlägen in Paris wehte die Fahne auf dem Landtag auf Halbmast.
Nach den Anschlägen in Paris wehte die Fahne auf dem Landtag auf Halbmast. Quelle: MAZonline
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Potsdam

Angesichts der Terroranschläge von Paris setzt sich Brandenburgs rot-rote Koalition für ein Zeichen des Potsdamer Landtags für Solidarität und Toleranz ein. Damit wolle man auch auf die Äußerungen des Landeschefs der Alternative für Deutschland (AfD), Alexander Gauland, reagieren, sagte SPD-Fraktionschef Klaus Ness am Dienstag in Potsdam.

Gauland hatte die Ereignisse in Frankreich als Rechtfertigung für die Anti-Islam-Bewegung Pegida interpretiert und dafür scharfe Kritik geerntet. Gauland hatte gesagt, alle, die bisher die Sorgen der Menschen vor einer islamistischen Gefahr ignoriert hätten, würden nun "Lügen gestraft". Vor dem Hintergrund des Massakers erhielten die Forderungen von Pegida "besondere Aktualität und Gewicht." Die Landesgeschäftsführerin der Linken, Andrea Johlige, warf Gauland daraufhin vor, er verhöhne die Opfer und versuche, aus dem Anschlag politisches Kapital zu schlagen. Und er schüre noch Ressentiments und Hass. „Einfach ekelhaft.“

Auch Ness sprach vom Versuch, die Attentate zu missbrauchen. Er warb daher für eine Erklärung in Form eines gemeinsamen Antrags von SPD, Linken, CDU und Grünen.

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